Screenshot IE7
Der australische Shop Kogan.com sorgt mit einer erstaunlich konsequenten Maßnahme für die Umerziehung seiner Kunden im Browser-Bereich. Jede Person, die mit dem veralteten Internet Explorer 7 (IE7) einen Kauf tätigen will, wird darauf hingewiesen, dass wegen der veralteten Technik ein Aufpreis von 6,8 Prozent fällig werde. Dies begründen die Betreiber der Webpräsenz damit, dass die Anpassung einer Webpräsenz speziell für den in die Jahre gekommenen Browser, mehr Zeit in Anspruch nehme. Konkret berechnet man für jeden Monat, in dem das Microsoft-Produkt offiziell als „antik“ gilt 0,1 Prozent. Letztendlich wolle man das Internet durch die Steuer zu einem „besseren Ort“ machen.
Weiter erläutert der Shop, dass die Preise seiner Waren nur so günstig seien, da man auf aktuelle und effiziente Technologien setze. Die Anpassung der Online-Plattform an den IE7-Standard nehme passe hier nicht in das Schema. Nicht nur Kogan und andere Elektronikhändler betreffe dieses Problem. Sogar eine gesamte Internet-Wirtschaft erleide durch die anhaltende Verwendung des Browsers Millionenverluste.
Den Ernst der Lage unterstreicht die Firma in der Meldung, die jedem IE7-Nutzern angezeigt wird: „Es scheint so, als ob ihr System-Administrator die letzten 5 Jahre im Koma gelegen hat, da sie IE7 nutzen“. Im weiteren beschreibt die Nachricht, wie man als Kunde den Aufpreis von 6,8 Prozent vermeiden kann, in dem man auf die Existenz von Chrome, Firefox, Safari und Opera hinweist.
Bild-Quellen: windows-noob
Text-Quellen: kogan
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 14.06.2012 14:00 Uhr
Dann hör halt auf mit der schwachsinnigen Optimiererei und erstelle webkonforme Websites, mit denen alle Browser klar kommen. Das kostet dann auch nicht unnötig Zeit. :p Fail! Das Problem ist ja dass der IE die Web-Normen ignoriert. D.h. du machst deine Arbeit ei ...
Wobei die Alexa-Zahlen nicht für Deutschland repräsentativ sein dürften. Wer hat hier schon eine Alexa-Toolbar? Auch bei der Browsererkennung kann es hier zu fehlern kommen bzw. kann man das m.W.n. auch faken. Dann kommt es sicherlich noch auf die Zielgruppe an. Eine Seite für Designer wird sicherli ...
Vermutlich kommen die Zahlen von Alexa.com oder einem ähnlichen Dienstleister. Die sind durchaus als repräsentativ zu erachten ;) ...
Doch kann man. Weltweit etwa 0,57%. In Deutschland 0,18%. Da würde mich ja jetzt schon die Quelle interessieren. Und mich würde auch interessieren, wie man das herausgefunden hat. Auf irgendeiner Statistik-Website auf gut Glück irgendein Script einbauen, was den Br ...
Fast 2 Jahre. Man kann doch nicht sagen, dass ein System jetzt schon unsicher ist, nur weil man weiß/annimmt, dass auf das nachfolgende System nicht rechtzeitig gewechselt wird. ich habe nicht gesagt, dass es jetzt schon (verhältnismäßig) unsicher ist. je nach firm ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.