Mark Zuckerberg
Gizmodo unterstellt dem Gründer des sozialen Netzwerkes, die Idee, einen Teil seiner Privatsphäre für Facebook zu opfern, im Privaten selbst nicht durchzusetzen. So habe der „share-everything“-Geschäftsführer beispielsweise seine Hochzeit vor seinen eigenen Freunden geheim gehalten. Und auch Aktivitäten des jungen Mannes in seinem Facebook-Profil seien sehr selten. „Während er Public Sharing bewirbt, verrät Zuckerberg nur wenig über sich. Das muss geändert werden“, resümiert die Redaktion des Blogs und ruft in diesem Rahmen zum sogenannten „Summer of Zuck“ auf.
In den nächsten Monaten hält man alle Leser dazu an, Fotos vom Geschäftsführer des weltgrößten Netzwerkes zu machen. Pro Schnappschuss verspricht Gizmodo 20 US-Dollar. Das entsprechende Bild wird daraufhin in eine öffentliche Bilderreihe eingepflegt.
Allerdings warnen die Betreiber zugleich vor den rechtlichen Risiken, die das Teilnehmen an der „Stalking-Jagd“ bergen könnte. Entsprechend solle man sich hinreichend über die Rechtslage der entsprechenden Gegend informieren. So seien beispielsweise „Ninja-Taktiken“ mit Dingen wie Teleobjektiven eine ungünstige Wahl. Folglich sind ausdrücklich nur solche Fotos erwünscht, auf denen sich Zuckerberg auf der Straße oder vergleichbaren nichtprivaten Geländen bewegt. Für die kleine Prämie muss der Milliardär jedoch auch deutlich auf dem Schnappschuss zu erkennen sein.
Was Zuckerberg selbst von dem dubiosen Wettbewerb hält, ist nicht bekannt. Zumindest die Argumentation des Blogs, wegen der der Summer of Zuck abgehalten wird, könnte man hinterfragen. Schließlich steht es jedem Internet- und Facebook-Nutzer offen, nur eine begrenzte Zahl an Informationen in seinen Computer einzugeben und somit seine Privatsphäre zu schützen.
Bild-Quellen: imageshack
Text-Quellen: gizmodo
Julian Wolf (g+) am Montag, 11.06.2012 20:07 Uhr
Gizmodo ist eine riesen Seite! Junge, Junge, erst nachdenken bzw. sich schlau machen und bitte erst dann etwas posten, danke! Jemanden, der von der Offenheit aller lebt und sich selbst total abschottet, hat nichts Besseres verdient. Ich persönlich finde die Aktion total klasse ...
Man kann nicht über das Essen meckern und trotzdem weiter das Lokal besuchen. Ich. will nicht, dass Facebook sich ändert, sondern dass es keiner benutzt. ...
Also manche Leute kann ich einfach nicht verstehen... Es reicht docht völlig aus die Datenpolitik von Facebook anzuschauen um sich ein Bild zu machen. Mittlerweile sind die doch nicht mal bereit einem die eigenen Daten rauszurücken. Mal ganz abgesehen von neuen Datenschutzbestimmungen, die ihnen ih ...
Okay ich versteh schon, dein Leben ist perfekt und ausgeglichen. Warum lasse ich Fotos von mir machen? Lasse ich nicht. Aber sowas kann man nicht verhindern, wenn man mal unter Menschen geht. Und es macht ja wohl einen Unterschied wenn ich mit Leuten unterwegs bin, die nur ich gut kenne, als wenn im ...
Das stimmt so nicht, er hat mich einfach nicht überzeugt, womit er meine Argumente aushebeln könnte. Aber in dem Fall finde es ziemlich offensichtlich, dass meine Argumente stimmiger sind. Liegt im Auge des Betrachters. Für mich sind deine Argumente nicht stimmig. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.