"Es ist kein Cyberkrieg, es ist Cyber-Terrorismus, und ich befürchte, es ist nur der Anfang des Spiels... ich befürchte, es wird das Ende der Welt, wie wir sie kennen, sein," so Kasperskys warnende Worte auf einer IT-Sicherheits-Konferenz in Tel Aviv. "Ich habe Angst, glauben Sie mir," sagte der Sicherheitsexperte.
Kasperskys Unternehmen, Kaspersky Labs, hatte kürzlich einen von den Forschern als "Flame" bezeichneten Trojaner entdeckt, der dem massenhaften Auslesen sensibler Daten dient (gulli:News berichtete). Die Forscher von Kaspersky Labs halten Flame für eine äußerst ernst zu nehmende Bedrohung, während andere Experten - etwa die des Unternehmens Symantec oder des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - Flame als weniger kritisch einstufen. Vielfach wird von einer staatlichen Beteiligung an der Entwicklung Flames ausgegangen. Kaspersky teilte in seinem Vortrag nicht mit, welche Nation er verdächtigt, Flame programmiert zu haben. Grundsätzlich, so der Experte, hätten die USA, Großbritannien, Israel, China, Russland und womöglich auch Indien, Japan und Rumänien die technischen Möglichkeiten zur Entwicklung einer derartigen Schadsoftware. Sogar Länder, die keine entsprechenden Mittel hätten, könnten ähnliche Malware in Umlauf bringen: sie könnten "Ingenieure einstellen oder sie entführen, oder 'Hacktivisten' für sich arbeiten lassen," erklärte Kaspersky.
Um derartige Angriffe zu stoppen, forderte der Sicherheitsforscher eine internationale Kooperation ähnlich wie bei ABC-Waffen. Zudem müssten Betriebssysteme für kritische Infrastrukturen anders konstruiert werden. "Software, die Industrie-Systeme oder Transport-Netze oder das Stromnetz oder den Flugverkehr regelt, muss auf sicheren Betriebssystemen basieren. Vergesst Microsoft, Linux, Unix," betonte der Experte. Er spekulierte, dass womöglich weitere Malware wie Flame oder Stuxnet unentdeckt im Umlauf sei.
Eugene Kaspersky ist in der Branche für seine düsteren Zukunfts-Prognosen und seine Forderungen nach mehr staatlicher Kontrolle über IT-Infrastrukturen bekannt. Vor diesem Hintergrund werden wohl auch seine jüngsten Äußerungen bewertet werden. Dennoch ist es wohl unstrittig, dass Malware wie Stuxnet oder Flame die Verwundbarkeit wichtiger Infrastrukturen und die Abhängigkeit der heutigen Gesellschaft von der IT aufzeigt.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 06.06.2012 15:33 Uhr
Wird Zeit, dass sich "unsere" Armee mal langsam daran macht, den Staaten zu zeigen, WER hier im Web das Sagen hat, und dass sie nur Gäste sind, mit Botschaften ähnlich wie in anderen Ländern. Und dieser Vollidiot aus Russland erinnert mich immer stärker an Rasputin... ...
Cyberterrorismus wird Staatsterrorismus sein denn niemand sonst hat an der Zerstörung von Infrastruktur anderer Länder bzw. Teilen der eigenen so viel Interesse wie ein Staat. Entscheident ist auch das Bruteforce oder Fuzzing nur von Hochleistungsrechenzentren effektiv nutzbar ist. Gulli hat ja sch ...
Das Internet war mal eine feine Sache, bis die Politiker darauf aufmerksam wurden :) ...
YOO, wenn die Amis, Israel und Deutschland und was weiß ich nich noch für Länder jetzt schon ihre Armeen von Cyperterroristen am Start haben und Kasersky noch aufgrund wirtschaflicher Konventionen gaaaanz viel wachsen muss....dann wird dass sicher demnächst one hell of a party! ...
ich fürchte mich viel mehr vor Staat wen den USA, das sind für mich die wahren Terroristen! "das Ende der Welt wie wir sie kennen" :m) dann zieh ich den stecker raus und alles ist wie vorher!, ich setze zu 90% auf Bargeld, der PC ist Mittel zum Zweck und würde auch ohne Internet seinen Dienst tun! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.