Aufgedeckt wurden die Vorgänge rund um Stuxnet von dem US-amerikanischen Journalisten David Sanger. Sanger wird über den Fall detailliert in seinem neuen Buch " Confront and Conceal: Obama’s Secret Wars and Surprising Use of American Power" berichten und veröffentlichte den Stuxnet-Bericht vorab in der New York Times. In dem Bericht werden die Ereignisse, die zur Entwicklung und dem Einsatz von Stuxnet führten, detailliert beschrieben. Stuxnet wurde offenbar noch unter George W. Bush in Auftrag gegeben, aber von der Obama-Regierung weiter eingesetzt.
Eine von vielen Sicherheitsexperten als wahrscheinlich angesehene Theorie zur Urheberschaft von Stuxnet wird durch den Artikel bestätigt. Dem zufolge wurde der Trojaner von den USA und Israel gemeinsam entwickelt, um das iranische Atomprogramm durch Zerstörung der benötigten Zentrifugen zu sabotieren. Die USA hatten angeblich - neben der Schädigung des Iran - auch das Ziel, Israel dadurch von einem präventiven Militärschlag abzuhalten.
Stuxnet wurde, wie bereits angenommen, per USB-Stick in die Forschungsanlage von Natanz geschmuggelt. Angeblich geschah dies sogar mehrfach, um neuere, bessere Versionen des Schädlings zu platzieren.
Im Jahr 2010 allerdings schaffte es Stuxnet, die Anlage von Natanz - wahrscheinlich auf dem Laptop eines Angestellten - zu verlassen. In freier Wildbahn verbreitete er sich anschließend ebenso effektiv weiter wie innerhalb der Forschungsanlage. Die USA geben Israel die Schuld an der Modifikation, die diese unkontrollierte Verbreitung erlaubte - ob zurecht, ist aber schwer feststellbar.
Nachdem Stuxnet in freier Wildbahn auftauchte - wo er aufgrund seiner spezialisierten Natur wenig Schaden anrichtete - wurde er von Sicherheitsexperten entdeckt und analysiert. Der Rest der Geschichte dieses Computerschädlings ist allgemein bekannt.
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 06.06.2012 11:24 Uhr
Ich finde, solange im Iran ein Wahnsinniger sitzt... So, sitzt da einer? Ich glaube, wir beide meinen nicht denselben, und wenn du tatsächlich Ahmadinedschad meinen solltest, dann gebe ich dir einen kleinen Tipp: Georg ...
Auf mich wirken eure Argumente eher wie antisemitische Propaganda, in der die Loge aus Juden die Geschicke der Welt lenkt und ihrem Willen unterwirft. Im Übrigen eine sehr sehr alte Idee.... Achtung Keule. Diskussion Beendet. Nachtrag: Maßstäbe an andere Staaten lege ...
Warum ist es für einige hier so unwahrscheinlich , dass Länder welche den Cyberwar erst kürzlich ganz öffentlich zur Priorität verklärten, eine eben solche Cyberwaffe (ob mit Absicht oder nicht) in Umlauf gebracht haben? Für mich ist das doch nur die logische Konsequenz des Cyberkriegszeitalters , ...
Immer wieder lustig anzusehen, wie dreist Apologeten dieser klerikalfaschistischen Diktatur die Wirklichkeit ausblenden. @Sitting-Bull Arbeiterfotografie... LOL Ich wiederhole mal die Frage: wieviele Länder wurden in der jungsten Geschichte durch die "klerikalfas ...
Dein großkotziges und gönnerhaftes Verhalten mag sich für dich ja toll anfühlen, glaubhafter wird man dadurch nicht ;) :unknown: Was hat das überhaupt mit dem Thema hier zu tun? Das Ziel und der erreicht Schaden dieser Software, ist die eine Sache. Hier geht es abe ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.