digitalKultur.TV
Facebook ist und bleibt für seine Nutzer kostenlos. Auch wenn der Anbieter gerne mit diesem Slogan wirbt, nutzt man das "soziale" Netzwerk beileibe nicht kostenlos. Denn als Anwender zahlt man mit seinen Daten anstelle mit Gebühren. Nützlich ist das soziale Netzwerk bei weltweit über 900 Millionen angemeldeten Personen allemal. Wer die Vorzüge des Angebots gänzlich ohne Nebenwirkungen auskosten möchte, unterzieht sein Profil einem Check und nimmt die richtigen Einstellungen vor. Wie, wo und was man am Besten kontrolliert, zeigt unsere erste Folge von digitalKultur.TV (Video siehe unten). Wir erklären für jeden verständlich, wie man den Datenstaubsaugern den Hahn abdreht und seine Chronik bereinigt.
Kritiker bemängeln, die Konfiguration muss bei Facebook an vielen unterschiedlichen Stellen verändert werden, was es schwerer macht die Einstellungen wirklich optimal zu gestalten. Vielen Benutzern fehlt schlichtweg ein zentraler Ort, wo sie auf einen Blick alles im Griff haben. Oder aber ihnen fehlt die Geduld, sich stundenlang auf der Suche nach allen wichtigen Optionen bei Facebook umzuschauen. Wir haben das bereits für Euch getan. Unter http://www.digitalkultur.tv/facebook-leitfaden zeigen wir allen Nutzern in Wort und Bild, wie man sich effektiv vor dem Zugriff von Schnüfflern schützen kann.
Ein paar Schrauben wollen aber schon in die richtige Richtung gedreht werden. So sind so manche Veränderungen in den "Allgemeinen Kontoeinstellungen", andere in den "Privatsphäre-Einstellungen", der "Chronik" oder den "Informationen" des eigenen Profils vorzunehmen. Doch die Neuerungen sind teilweise recht nützlich. So verwaltet man beispielsweise seit Einführung der Chronik sehr viel einfacher die bereits veröffentlichten Statusmeldungen und eliminiert völlig veraltete oder sinnlose Meldungen mit einem Klick.
Wer sich genau informieren möchte, schaut sich zuerst das Video an und geht anschließend in Ruhe unser Online-Tutorial durch. Unseren Kanal könnt ihr bei YouTube hier abonnieren. Wer künftig keine Folge mehr verpassen will, kann hier alternativ unseren E-Mail-Newsletter bestellen.
Video: digitalKultur.TV #1 über Datenschutz bei Facebook
Über die Autoren:
Der Kölner Moritz "mo." Sauer ist Buchautor, Journalist, Dozent und veröffentlicht Artikel seit Jahren in seinem Blog unter www.phlow.de. Als Musikliebhaber beobachtet und unterstützt er die Creative Commons Musik-Szene seit Beginn. Technologie, Netzkultur und Internet gehören zu seinen Lieblingsthemen.
Der Düsseldorfer Lars Sobiraj sammelte bereits Anfang der 90er erste Erfahrungen in der Computerszene und schrieb später für diverse Computerzeitschriften. Seit Juni 2006 arbeitet er als Online-Journalist und seit 2008 als Chefredakteur bei gulli.com. In den vergangenen Jahren wurde er zunehmend zu einem Aushängeschilder des bekannten deutschsprachigen IT-Portals und Forums.
Die Wiener Inqnet GmbH tritt als Inhaber von gulli.com als Sponsor dieser Videointerview-Reihe auf. Mit einer Fortsetzung von DigitalKultur.TV darf schon bald gerechnet werden. Wer uns kontaktieren möchte, kann dies beispielsweise hier bei Facebook tun.
Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 29.05.2012 16:30 Uhr
...oder so gut wie alles ;) wie in meinem Fall. Wer an drei Tagen die Woche Bandshirt trägt und jede Woche subversives Zeug podcastet, kann seinen Musikgeschmack und seine subversiven Ansichten auch bei Facebook dokumentieren. Die persönliche Schmerzgrenze ist halt individuell sehr verschieden - gen ...
Noch simpler ist es schlichtweg so wenig Daten wie irgend möglich anzugeben. Dann muss man das auch nicht verschlüsseln. Was Facebook nicht an Informationen bekommt, können sie auch nicht auswerten und an Dritte verkaufen. Deswegen sagte ich ja: Schreibt dort nur was ihr auch jedem Fremden auf der S ...
Grundsätzlich finde ich es nett, wenn man auf Datenschutz hinweist. Bei Facebook haben die unterschiedlichen Profileinstellungen jedoch kaum eine Relevanz. Facebook sammelt "alles", egal was sichtbar ist und wird diese Daten auch auswerten bzw. verkaufen. Es gibt aber eine Möglichkeit für sehr hoh ...
ultimative Schutz? demnach eine Anleitung zum Profil löschen Button? denn den habe ich jetzt auf die schnell nicht gefunden! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.