
Drei Monate nach dem Leak gibt es noch immer keine Anhaltspunkte, wer die Dokumente geleakt hat. Nach Angaben der Ermittler könnte es so ziemlich jedes Kongressmitglied oder auch ein Mitglied des Personals gewesen sein. Experten gehen davon aus, dass die Ermittlungen deswegen demnächst eingestellt werden. Die geleakten Dokumente sind noch immer online, allerdings sind seit Februar keine neuen Dokumente hinzugekommen. Es heißt, die Sicherheit der internen Dokumente sei seit dem Vorfall erhöht worden. Einzelheiten wollen die Verantwortlichen aber "aus Sicherheitsgründen" nicht nennen.
Der CRS berät die Kongressmitglieder seit etwa 100 Jahren insbesondere in politischen und juristischen Fragen. Seine Empfehlungen sind eigentlich streng vertraulich. Das jedoch ist im 21. Jahrhundert zunehmend schwieriger aufrecht zu erhalten.
Mittlerweile gibt es auch Stimmen, die sich dafür aussprechen, derartige Dokumente prinzipiell zu veröffentlichen. So erhofft man sich mehr Transparenz und somit eine bessere Kontrolle der Bevölkerung über die Regierung. So könnten die Kongressabgeordneten unliebsame Dokumente nicht einfach totschweigen. (Annika Kremer)
(via Wikileaks, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 12.05.2009 19:49 Uhr
das kann man so nicht pauschakisieren, wie in den news zu lesen geht es um politische und juristische beratung und da kann geheimhaltung durchaus gerechtfertigt sein. langfristige politische ziele und juristische beratung erfordern diplomati und zeit. da wäre es oft kontraproduktiv dem volk erstm ...
Hmnäh? Soll das Volk nicht das Recht darauf haben, zu wissen, was die Politiker - die von dem Volk als Vertrauenspersonen gewählt wurden - hinter ihrem Rücken da eigentlich treiben? ...
Es gibt absolut keinen Grund Regierungsdokumente geheimzuhalten, außer um mich zu ärgern. Hmnäh? ...
Es gibt absolut keinen Grund Regierungsdokumente geheimzuhalten, außer um mich zu ärgern. ...
Interessant.Gern mehr zu diesem Thema! ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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