Adobe Photoshop
Das Update auf Photoshop 6 CS6 schlägt schon alleine mit 273 Euro zu Buche. Die Sicherheitsupdates der anderen Programme sind ebenfalls nur für Kunden zugänglich, die das kostenpflichtige Upgrade käuflich erwerben. Kostenlos wird lediglich Shockwave aktualisiert. Der Hersteller empfiehlt den Benutzern, vorsichtig zu sein. Dafür gibt es einen guten Grund: manche der Lücken ermöglichen es Cyberkriminellen, die Computer der Benutzer von Adobe-Software komplett zu übernehmen. Auf Anfrage unserer Kollegen von heise Security erklärte Adobe die Vorgehensweise damit, dass "die reale Gefahr für Anwender" kein spezielles Sicherheitsupdate rechtfertige. Die Sicherheitslücken der Windows- und Mac OS X-Programme wurden zwar vom Hersteller als kritisch eingestuft. Historisch betrachtet stelle Photoshop trotz der Verbreitung aber kein Ziel für Angreifer dar. Außerdem gebe es bislang keine Berichte, dass die Lücken bereits ausgenutzt wurden. Ob man tatsächlich zunächst auf derartige Meldungen warten sollte, bleibt freilich dahingestellt.
Für den Verkauf mangelhafter Software, bei der die Käufer für das Schließen der eigenen Fehler erneut bezahlen sollen, findet Blogger Felix von Leitner klare Worte: Es wäre doch zu schade, würde jemand nun als Reaktion auf die Produktpolitik eine illegale Version von Photoshop veröffentlichen. Fefe im O.-Ton: "Nicht mal Apple traut sich, ihre verblödeten Kunden so krass über den Tisch zu ziehen. Oh und wir reden hier nicht von 20 Euro, sondern eher so vom zehnfachen davon. Wieso landen solche Firmen eigentlich nicht alle Nase lang vor Gericht? Offensichtlich haben die ein Produkt mit Mängeln verkauft." Das deutsche Recht habe diesbezüglich sehr klare Vorgaben.
Bild-Quellen: deadpxl.deviantart.com
Lars Sobiraj (g+) am Donnerstag, 10.05.2012 16:30 Uhr
Mit viel Liebe zur Abstraktion könnte man seiner Schlussfolgerung zustimmen. Im Prinzip schon richtig, auch wenn ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich glaube, daß er die wohl wichtigste Information "Buffer Overflow" oder ähnliches meinte. ;-) ...
Dann solltest du ja eigentlich wissen wie ein Buffer Overflow zustande kommt, bzw wie nicht ;) ...
Ui, hier spricht der Informatik-Experte :D Ja, spricht er, weil er das zufällig studiert und nebenbei als solcher arbeitet. ...
Dass Photoshop sich hauptsächlich durch kleine Neuerungen finanziert, die Profis aber oft brauchen, ist ja leider nix neues. Diese Sicherheitslücken halte ich da noch eher für unkritisch, die meisten Profis werden ja eh nur Bilder aus ihren eigenen Kameras benutzen, die ja sicherlich nicht manipulie ...
GIMPShop ist sowieso besser. nein, wer professionell mit photoshop arbeitet wird mit gimp nihct glücklich. und das sage ich als opensource enthusiast. die version 2.9 wird aber vieles verbessern inder richtung. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.