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Megaupload: Kim Schmitz nimmt sich mit Rapsong selbst aufs Korn

R.I.P. Megaupload

R.I.P. Megaupload

Kim Schmitz, der Gründer des wegen Urheberrechtsverletzungen geschlossenen Filehosters Megaupload, nimmt sich zusammen mit dem Formel 1-Piloten Kimi Raikkonen selbst aufs Korn. Beide haben einen Rapsong veröffentlicht. Schmitz hatte dem Chef der neuseeländischen Partei ACT Geld gespendet. Momentan wird die Legalität der anonymen Spende geprüft, zu der man ihn laut seiner Aussage aufgefordert hat.

John Banks, der Chef der neuseeländischen Regierungspartei ACT, hat möglicherweise durch die Annahme der Gelder gegen das Gesetz zur Wahlkampf-Finanzierung verstossen. Kim Schmitz, der sich seit mehreren Jahren als Dotcom bezeichnet, nahm gemeinsam mit dem früheren Formel 1-Rennfahrer Kimi Raikkonen einen neuen Song auf. Der Text vom "John Banks Song" wendet sich gegen den Parteichef Banks und den neuseeländischen Premierminister John Key. Darin heißt es: "Nothing to fear, nothing to hide, he's the majority, so he's all right".

Das Stück wurde aufgenommen im Studio des Crowded House Frontmanns Neil Finn. Im Song werden Statements von Banks und des Premierministers eingespielt, in denen bekundet wird, die Annahme der Gelder sei legal gewesen. Banks hatte auch dementiert, kostenlos vom Hubschrauber des Megaupload-Betreibers transportiert worden zu sein. Banks wird vorgeworfen, er habe Schmitz sogar dazu aufgefordert, anonym 50.000 Neuseeländische Dollar zu spenden. Höchst wahrscheinlich wird Kim Schmitz noch diese Woche wegen der Vorwürfe als Zeuge verhört. Bislang ist unklar, mit welcher Motivation das Geld gespendet wurde. Interessant wäre es auch zu erfahren, welche Erwartungen von den Politikern nicht erfüllt wurden. Anderenfalls wäre es sicherlich nicht zur Veröffentlichung dieses Liedes gekommen.

Das Musikstück soll in Zusammenarbeit mit Printz Board, einem Produzenten der Black Eyed Peas entstanden sein. Offenbar arbeiten der frühere Megaupload-Chef und der Produzent derzeit gemeinsam an einem kompletten Musikalbum. Printz Board sagte dem Fernsehsender MTV in einem Interview, das Album würde stark an den "Megaupload Mega Song" erinnern. Daneben habe man für das Album bereits vier weitere Stücke fertig gestellt. Ein Name für das geplante Dance-Album soll noch nicht feststehen.

Der Song ist für alle Interessenten kostenlos verfügbar, der ehemalige Megaupload-Chef hat diesen bei der Konkurrenz von Deposit Files hochgeladen.

Text-Quellen: the guardian mtvhive.com

Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 08.05.2012 11:18 Uhr

Tags: megaupload john key kim schmitz john banks

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13 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Adlerauge123 am 12.05.2012 22:06:21

    laut diesem Artikel will jetzt seine Alte (Mona Schmitz) auch "ihr" Geld zurück... :D Da machen wir jetzt aber bitte keine news mehr von ... oder?! http://www.bild.de/news/ausland ...

  • Adlerauge123 am 12.05.2012 19:00:21

    ist euch schon mal aufgefallen, daß die Bild jetzt immer faselt, daß ihm 50 Jahre drohen, und vorher immer hineingeschmiert hat, daß ihm 20 jahre drohen, also mehr als 2 mal soviel...:unknown: ...

  • slibber am 10.05.2012 18:46:46

    Konkurrenz belebt das Geschäft :) ...

  • Chibo am 10.05.2012 12:15:27

    @markantelli: Ich formuliere den Teilsatz mal ein wenig für dich um, damit das dahinter stehende Prinzip leichter zu erkennen ist: "bei der von depositfiles betriebenen Konkurrenz" In diesem Fall ist klar definiert, was gemeint ist. In der Kurzfassung ("bei der Konkurrenz von depositfiles") ist das ...

  • Sock am 08.05.2012 17:18:54

    ...nahm gemeinsam mit dem früheren Formel 1-Rennfahrer Kimi Raikkonen einen neuen Song auf. Wieso früheren? Der fährt doch seit dieser Saison wieder mit! ...

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