Riseup (Logo)
Das FBI hatte den Server, auf dem ein Dienst des anonymen Remailers Mixmaster lief, am 18. April beschlagnahmt (gulli:News berichtete). Als Grund wurden Bombendrohungen gegen die Universität von Pittsburgh genannt. Bürgerrechts-Aktivisten kritisierten die Aktion scharf. Sie erklärten, durch die Beschlagnahmung werde die Arbeit zahlreicher legitimer politischer und sozialer Organisationen massiv behindert. Zudem gebe es keinerlei schlüssige Hinweise auf eine Verbindung der Nutzer des Dienstes zu den Bombendrohungen und auf dem Server seien ohnehin keine verwertbaren Daten gespeichert. Die Beschlagnahmung sei somit reiner Aktionismus, um von Versäumnissen der Beamten abzulenken.
Zumindest die Prognose, auf dem Server seien keinerlei für die Ermittlungen hilfreiche Daten zu finden, scheint sich bewahrheitet zu haben. Das FBI nämlich versuchte nun nach einer offenbar erfolglosen IT-forensischen Untersuchung, den Server heimlich in das von verschiedenen aktivistischen Gruppen betriebene Rechenzentrum zurück zu stellen. Die Aktivisten hatten im Server-Raum jedoch nach der Beschlagnahmung eine Kamera aufgestellt und konnten die Aktion damit filmen. Das Video stellte Riseup ins Internet.
Der Server wurde durch Aktivisten von May First aus dem Rechenzentrum entfernt und wird derzeit IT-forensisch untersucht.
Text-Quellen: Annalist
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 06.05.2012 16:21 Uhr
Na, was is jetz all ihr Neocons, die ihr immer meint wir würden die Fähigkeiten der staatlichen "Hacker" unterschätzen? :D ;) Ich würd nur noch genau 2 Sachen mit dem Server machen. 1. Die Platten bitweise spiegeln und mir ein Backup erstellen. 2. Das Ding komplett plätten und neu aufsetzen. Das ...
Der Titel "heimlich" ist nicht glaubhaft ! Ich schliesse mich meinen Vorpostern an und behaupte als "Fakt": - KEINER kann in einen "Hochsicherheitstrack" `mal eben so´reingehen... - ohne Passierschein kann KEINER einen Server aus- oder einbauen (ich mach mir sonst nen x-mas Geschenk bei denen) - D ...
Irgendwie kein guter Artikel, warum sollen die die heimlich zurückbringen das können die doch ebenso ganz offiziell machen? Ich mein das die Server wieder da sind fehlt doch auf oder? Schlimmer noch wenn die Aktivisten weiterhin fordern sie möchten ihre Server zurück könnt ...
Alles was ich sehe sind ein paar Leute in Anzug.. Anzug weißt einen noch nicht als FBI-Special-Agent-mit-der-Lizens-zu-dem-Spruch:"Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen" aus. In der News steht, Server von Aktivisten betrieben... Ich schätze die erlauben sich gerade einen Scherz. ...
Vielleicht wird zu viel in den Begriff und dem Zusammenhang hineininterpretiert. Heimlich war der Vorgang wohl deshalb, weil niemand die ECN informiert hat, das die Hardware wieder herausgegeben wird/wurde. BTW: Ich würde die Hardware/Software auch genau untersuchen, oder gleich verschrotten und Ne ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.