re:publica 2012
Es bleibt spannend in Berlin, zumal sich auch heute wieder so einige Prominenz angekündigt hat. Neelie Kroes, die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda spricht ab 10 Uhr über das Internet zwischen politischer Verantwortung und Freiheit. Die entscheidende Frage dürfte lauten: Was wird künftig in der EU-Politik überwiegen: Mehr Kontrolle oder die Einsicht und der Wille, dass sich die Kräfte im Netz selbst entfalten dürfen? Ab 11:15 treten unter der Moderation von Johnny Häusler einige Vertreter der Urheberrechtsdebatte gegeneinander an. Darunter ein Vertreter der GEMA, die britische Künstlerin Roxanne de Bastion, tape.tv-Geschäftsführer Conrad Fritzsch und weitere Teilnehmer. Bleibt zu hoffen, dass die angekündigten "Copyriots" heute spannender als die gestrigen Veranstaltungen zum Thema Urheberrecht ausfallen. Die Chancen stehen gut. Oder soll es für euch lieber ein Zukunftsausblick sein? Dann könnte Dr. Till Kreutzer möglicherweise ab 14:15 Uhr für Abhilfe sorgen. Er versucht zu hinterfragen, ob es im Jahr 2037 die totale Freiheit oder eher die absolute Kontrolle im Internet geben wird. Dürfen sich dann nur noch Großkonzerne gewerblich betätigen? Oder ist dies weiterhin auch Einzelpersonen erlaubt?
Einen mittelgroßen Shitstorm dürfte hingegen Mr. @Regsprecher ab 14:30 Uhr erwarten. Regierungssprecher Steffen Seibert twittert seit einigen Monaten öffentlichkeitswirksam durch die Lande. Die Social Media-Aktivitäten der Bundesregierung werden von den Netzaktivisten teils mit Interesse und teils mit einem Schmunzeln begleitet. Im Interview will Seibert seine Erfahrungen mit Twitter und die Möglichkeiten digitaler Anteilnahme beschreiben. Auf die Fragen und Reaktionen aus dem Publikum darf man gespannt sein.
Wenn heute Abend ab zirka 19 Uhr die ersten Besucher so langsam nach draußen in Richtung re:fill Bar zum letzten Stelldichein gekehrt werden, ist wieder von früh bis spät in 8 verschiedenen Räumlichkeiten ein Seminar oder Vortag gelaufen. Natürlich werden wir auch heute wieder in genau den falschen Veranstaltungen sitzen um uns hinterher anhören zu dürfen, wie toll es doch nebenan eine Bühne weiter war. Das Gute daran: Das mangelnde Internet dürfte auch heute dazu beitragen, dass man sich nicht so gut hinter seinem Laptop oder Tablet-PC verstecken kann. Gibt es kein Netz, gilt es sich vermehrt persönlich zu begegnen und auszutauschen. Und selbst wenn es nicht geplant ist, ist dies nicht die übelste Nebenwirkung der anhaltenden technischen Probleme.
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 04.05.2012 09:23 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.