Dass jede Menge Schadsoftware für Android existiert, ist alles andere als neu. Bei einer neuen Schadsoftware ist lediglich der Verbreitungsweg neu und interessant. Bisher wurde Malware hauptsächlich über den Android-Market verteilt oder direkt per USB-Kabel aufgespielt, sofern das Opfer den USB-Debugging-Modus aktiviert hatte. Eine nun gefundenen Malware verteilt sich über Internetseiten. Beim Besuch einer solchen präparierten Website erscheint eine Aufforderung, die den Nutzer dazu animieren soll, ein angebliches Sicherheitsupdate zu installieren. Lookout sieht darin allerdings keine große Gefahr, da sich die Software nicht beim Besuchen der Website von selbst installieren kann.
Android-Nutzer, die sich einigermaßen mit ihrem System auskennen, wissen, dass Updates nicht auf einem solchen Weg eingespielt werden. Sie sollten also eigentlich von selbst die Seriösität der Seite anzweifeln und die Software nicht installieren. Die Programmierer der Schadsoftware vertrauen darauf, dass der Nutzer gutgläubig die Installation zulässt. Um der Website einen seriöseren Anstrich zu verpassen, wurde auch der Android-Roboter als Symbol eingepflegt.
Lookout geht aber davon aus, dass sich die Software nicht weit verbreiten wird. Das liegt daran, dass die manipulierten Websites wenig besucht werden und es sich bei der Verbreitungsmethode eher um einen billigen Trick handelt. Die Software selber macht das infizierte Endgerät zu einem Proxy, über den Cracker dann Zugriff auf zum Beispiel fremde Netzwerke oder andere Geräte erlangen können. Es ist fraglich, ob die von den Kriminellen genutzte Methode Erfolg haben wird, es ist aber nicht davon auszugehen. Vermutlich werden sie sich auf andere Verbreitungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel den Android-Market, konzentrieren.
Text-Quellen: golem.de
Robert Clausen (g+) am Donnerstag, 03.05.2012 19:17 Uhr
Sie sollten also eigentlich von selbst die Seriösität der Seite anzweifeln und die Software nicht installieren. Die Programmierer der Schadsoftware vertrauen darauf, dass der Nutzer gutgläubig die Installation zulässt. Über diese Thematik werde ich hier in Kürze ein Video präsentiere ...
Zum ersten Mal ist Schadsoftware für das Mobilbetriebssystem Android entdeckt worden, die sich über Internetseiten verbreitet. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Lookout. Allerdings bestehe für die Benutzer von mobilen Endgeräten mit Android laut Lookout keine große Gefahr. [url=http://ww ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.