AGBs unter dem Hammer?
17 Prozent der Anwender geben zu, im Internet das Kleingedruckte selten zu lesen, 23 Prozent tun dies online nie. Ein weiteres Drittel der Surfer möchte diesbezüglich keine Angaben machen. Der Inhalt der AGBs ist dabei oftmals sehr langatmig und schlecht verständlich. Durch die Ergebnisse der Umfrage sieht sich BITKOM darin bestätigt, dass sich im Web nur wenige Personen das durchlesen, was sie später mehr oder weniger ungesehen bestätigen. Zwar ist es nur verständlich, wenn sich viele Menschen weigern, sich von vorne bis hinten durch den Paragraphendschungel zu quälen. Allerdings bestätigt man damit möglicherweise Paragrafen und Verträge, die einem am Ende nicht gefallen.
22 Prozent der befragten Personen haben die Texte in den meisten Fällen überhaupt nicht verstanden. Mit 53 Prozent wünscht sich über die Hälfte der Teilnehmer verständlichere Formulierungen. Natürlich wollen die Unternehmen ihre Klauseln juristisch so gut wie möglich absichern. Dadurch leidet aber die Verständlichkeit der Texte, mutmaßt der Branchenverband.
Etliche Nutzer begännen zwar mit der Lektüre. Kaum jemand würde sich die AGBs aber wirklich bis zum Ende durchlesen. Wer sein Angebot attraktiver gestalten möchte, soll zusätzlich zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen leicht verständliche FAQs anbieten. Gut verständliche Frage-Antwort-Kataloge entfalten eine positive Wirkung, weil sie das Vertrauen der Kunden in den Anbieter stärken.
Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 29.04.2012 20:57 Uhr
AGB sind meistens eh nichtig wenn sie sich nicht an Verbraucherschutzgesetze halten, somit kann man sie auch meistens überfliegen. Interessant wirds erst wenn der Anbieter auf die Einhaltung der AGB pocht und im Unrecht ist... ...
... +1 Bilder für die Standard-Texte und schon wären 90% der AGB verschwunden. ...
Würde dort anstelle von "AGB"(s) vielleicht "Datenschutzbedingungen" stehen so könnte ich mich zu den 22% zählen. Aber AGB? Da muss schon viel passieren damit ich die lese... ...
Das sind tatsächlich erstaunlich hohe Zahlen. Ich für meinen Teil beschränke mich meist darauf, bei unseriösen oder zumindest zweifelhaften Diensten ganz auf die Nutzung zu verzichten und bei seriös wirkenden, aber nicht unbedingt millionenfach genutzen Sachen (Spezialshops z.B.) durchzuscrollen, au ...
Lediglich 22 Prozent der Befragten lesen im Internet mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Portal-Anbietern. Ganze 6 Prozent lesen die AGBs wirklich immer. Wenn sich da nicht jemand um mehrere 10er Potenzen vertan hat fress ich einen Besen. Maxima ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.