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Benutzer durchschnittlich mit 14 Cookies pro Website getrackt

Screenshot vom Firefox Plug-in Collusion

Screenshot vom Firefox Plug-in Collusion

Das US-Unternehmen TRUSTe stellt für Firmen und Organisationen Datenschutz-Zertifikae aus und berichtet nun von Datenschutzproblemen bei englischsprachigen Websites. Aus einem veröffentlichten Bericht des Unternehmens geht hervor, dass Benutzer durchschnittlich mit 14 Cookies pro Seite getrackt werden.

Cookies können durchaus nützlich sein. Durch sie merken sich Onlineshops relevante Daten, wie zum Beispiel zuletzt angesehene Produkte. Allerdings können solche Cookies auch eine Gefahr für die Privatsphäre der Nutzer darstellen, da Personen durch sie getrackt werden können. Das Unternehmen TRUSTe zeigt nun auf, wie Cookies genutzt werden. Von den 50 meist besuchten Websites Großbritanniens werden durchschnittlich 14 Cookies gesetzt, die angeblich das Ziel haben, Formulare automatisiert auszufüllen, Warenkörbe zu Befüllen, zur Anmeldung oder um Inhalte generell zu personalisieren. Allerdings stammt nur ein Drittel der gesetzten Cookies tatsächlich von der besuchten Website selbst, 68 Prozent liefern Daten an Dritte. Auch werden nur 49 Prozent der Cookies ungültig, sobald man die Seite verlassen hat, faktisch bleibt also mehr als die Hälfte der Cookies gültig und auf dem Computer des Nutzers gespeichert.

Auf 96 Prozent der Websites sind Datenschutzerklärungen vorhanden, doch nur 16 Prozent bieten eine Version an, die für Nutzer leicht verständlich ist, zum Beispiel, weil sie zusammengefasst und gekürzt neben der eigentlichen Version zur Verfügung steht. Sogar nur sechs Prozent bieten eine Datenschutzerklärung an, die auf mobilen Endgeräten gut angezeigt werden kann.

Doch auch auf den Seiten, die eine Datenschutzerklärung haben, gibt es inhaltliche Schwächen. 48 Prozent stellen den Standort des Benutzers fest, 68 Prozent ermöglichen Dritten das Tracking und in 36 Prozent können Nutzerdaten zu kommerziellen Zwecken weitergegeben werden. Nur auf 54 Prozent der Websites wird der Nutzer informiert, wie er die gespeicherten Daten wieder löschen kann. Nur 20 Prozent geben an, wie lange die Daten gespeichert werden.

Text-Quellen: unwatched.org

Robert Clausen (g+) am Freitag, 20.04.2012 19:54 Uhr

Tags: privatsphäre privacy cookies

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17 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Kugelfisch23 am 25.04.2012 15:55:08

    Stecken in diesen Bildchen versteckte Informationen, die im Browsercache landen und die Seite weiß dann später durch Vergleich, dass du (ich, wir, sie) schonmal da warst - sonst hättest du (ich, wir, sie) diese "Info" ja nicht auf dem Rechner? Das (über präpa ...

  • Trollolol am 23.04.2012 21:52:51

    Ja. ...

  • Przantotti Rhwa am 23.04.2012 21:33:32

    Ich finde Zähl-Pixel gefährlicher als Tracking-(Flash-)Cookies, denn die sind nicht auf diese Art begrenzt. und war erschrocken, wieviele dieser Dinger in nahezu jeder Seite zu finden sind. Stecken in diesen Bildchen versteckte Informationen, die im Browserc ...

  • SleepProgger am 23.04.2012 11:37:32

    Ich hab mich mal über irgendwas schlau machen wollen. Danach erhielt ich auf anderen Websites Werbung für eben das vorher Gesuchte --> bis ich es mit "Blödsinn" fütterte und das nicht mehr so stark bemerkte, weil ich den "Blödsinn" vergessen hatte bzw. wusste, wo der Braten den ich roch herka ...

  • P7BB am 22.04.2012 22:10:08

    Dann können sie auch Passwörter als MD5-Hash auslesen. Diese sind nämlich z.B. beim Woltlab Burning Board im Cookie. Kennwörter als md5-Hash in Cookies zu speichern, ist grob fahrlässig! Immerhin könnte dasselbe Kennwort auch woanders genutzt worden sein und deme ...

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