Alan Turing
Historiker vermuten, dass Turing die betreffenden Dokumente verfasste, während er im Codeknacker-Hauptquartier "Bletchley Park" an der Entschlüsselung deutscher Enigma-Codes arbeitete. Ein Mathematiker des GCHQ erklärte, die Tatsache, dass die Dokumente bislang geheim gewesen seien, zeige, welche Bedeutung sie für die Entwicklung auf dem Feld der Krypto-Analyse hätten.
Die Dokumente werden nun in den National Archives in London ausgestellt. Sie wurden mit Hilfe einer Schreibmaschine verfasst, enthalten aber handschriftliche Notizen, Tabellen und Formeln.
Eines der Dokumente trägt den Titel "The Applications of Probability to Crypt" ("Die Anwendung von Wahrscheinlichkeit auf Verschlüsselung"). Das andere Dokument trägt den Titel "Paper on the Statistics of Repetitions" ("Papier über die Statistik von Wiederholungen"). Beide befassen sich mit mathematischen Herangehensweisen an die Entschlüsselung von Codes. Letztendlich gelang es den Codeknackern in Bletchley Park - einer Ansammlung von Mathematikern, Linguisten und anderen Akademikern - massive Erfolge gegen deutsche Codes zu erzielen. Dies führte in der Folge zu britischen Erfolgen gegen die deutsche Marine, insbesondere die U-Boot-Flotte, und verkürzte nach Ansicht vieler Historiker den Zweiten Weltkrieg mindestens um einige Monate.
Eine Enigma-Chiffriermaschine in Benutzung
"Richard" deutete an, dass GCHQ habe mittlerweile allen erdenklichen Nutzen aus Turings Papieren gezogen und sei daher mehr als zufrieden damit, diese zu veröffentlichen. Er fügte hinzu, die Arbeit der Analysten in Bletchley Park werde im GCHQ sehr respektiert. Die Mitarbeiter des technischen Geheimdienstes sähen sich gerne als Nachfolger der damaligen Codeknacker an, so "Richard".
Über Pläne, Turings Papiere zu digitalisieren und so einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, ist bislang nichts bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass eine derartige Initiative auf große Zustimmung unter kryptographie- und geschichtsinteressierten Internet-Nutzern stoßen würde.
Text-Quellen: BBC
Annika Kremer (g+) am Freitag, 20.04.2012 02:14 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.