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Schüler knackt 259 Firmenrechner

Ein 15-jähriger Schüler hat es offenbar geschafft, 259 Computersysteme von Firmen, davon 30 aus Österreich, zu knacken. Dabei benutzte er allerdings lediglich ein heruntergeladenes Programm. Nun wurde er vom österreichischen Bundeskriminalamt gefasst und angezeigt.

Das österreichische Nachrichtenmagazin "kurier.at" berichtet, dass es einem 15-jährigen Hauptschüler aus Österreich gelungen sein soll, Computersysteme von 259 Firmen zu knacken. Allerdings scheint er dabei lediglich auf ein Programm zurückgegriffen zu haben, welches er aus einem nicht näher genannten Forum bezog. In diesem Forum veröffentlichte er anschließend die Daten der Unternehemen. Darauf wurde das Bundeskriminalamt aufmerksam und machte den Schüler ausfindig. Bei den Ermittlungen kam wohl die Spezialeinheit der Polizei C4 zum Zug. C4 steht für Cyber-Crime-Competence-Center. Der Leiter dieser Spezialeinheit machte sich wohl berechtigte Sorgen um die Wirtschaft und Sicherheit der Computersysteme. 

Der 15-Jährige, der nach seiner Festnahme angezeigt wurde, suchte sich anscheinend die Unternehmen, denen er schadete, willkürlich aus. Es hat kein festes Muster gegeben. So wurden Systeme von Touristik-Unternehmen, Suchdiensten und Erotikportalen angegriffen. 30 Unternehmen aus Österreich sollen betroffen sein, ob auch deutsche Firmen betroffen sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unklar.

Dieser Fall zeigt deutlich, dass man keine besonderen Fähigkeiten braucht, um immensen Schaden anzurichten. Dass der Schüler ein Programm benutzte, das er nicht selbst geschrieben hat, macht klar, das man für so etwas kein Hacker sein muss. Hiervon geht vermutlich eine große, bisher kaum absehbare Gefahr aus, da jeder, der entsprechende Foren kennt, Schaden anrichten kann, ohne etwas von der Materie zu verstehen. Der Verdacht liegt nahe, dass der 15-Jährige sich mit diesen Angriffen profilieren wollte. Unter dem Nickname ACKI3STX veröffentlichte er jeweils Grußbotschaften auf den gehackten Internetseiten.

Text-Quellen: kurier.at

Robert Clausen (g+) am Sonntag, 15.04.2012 16:50 Uhr

Tags: hacking

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vgwort
 
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40 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • PTL am 17.04.2012 12:55:51

    hab ich jetz ein lol vergessen ? ich hab selber den ganzen kram von backtrack bis ddpwn . ich hätte aber doch gerne gewusst wie dieser magische dosenöffner heisst . wozu is gulli aus deutschland weggezogen . das is ja fast ne richtige crushial short news . ...

  • widarr am 17.04.2012 11:04:06

    http://s.gullipics.com/image/e/b/i/hq2x3b-j51kxc-uhej/img.small.jpeg Immer dieses bescheuerte Script-Kiddy rumgeheule.... ... Nein, denn dann nennt er sich "Whitehat" ...

  • accC am 17.04.2012 08:48:42

    Sollte das nicht letztlich ein sicherer Hinweis darauf sein, dass Sicherheit nicht bei Verboten anfangen (und Klagen enden kann), sondern viel mehr bei einem vernünftig programmierten und konfigurierten System beginnen muss? Das Prinzip wo Sicherheit beginnen muss, hat sich in der analogen Welt doc ...

  • lalaAmsel am 16.04.2012 21:39:07

    Welches er benutzt hat wäre schon intressant imho =) Zur News: man könnte es auch so formulieren: 15-jähriger bewahrt Firmen vor Fantastilliardenschäden. da er bewies mit dem Programm 0815 in ihre Firmennetze eingedrungen zu sein, müssen diese jetzt davon ausgehen dass sämtliche Firmengeheimnisse d ...

  • hansgans24 am 16.04.2012 21:29:55

    ey HALLO ?!? die wichtigste frage is doch , WIE HEISST DIESES PROGRAM UND WO IS DER DDL LINK DAZU ? Die wichtigste Frage ist eigentlich, warum es Leute gibt, die zu bescheuert für Google sind, aber dennoch rumschreien. Und das nicht mal in Deutsch. Es wird der Tag komme ...

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