RIP kino.to
Dem ehemaligen Studenten Bastian P. drohen bis zu fünf Jahre Haft. Allerdings erklärte er sich direkt nach seiner Festnahme dazu bereit, als Kronzeuge zu fungieren. Die heutige Vernehmung vor Gericht soll unter anderem dazu dienen, seine bisherigen Aussagen zu überprüfen. Er erklärte sich bereit, auch in anderen Fällen mit den Behörden zu kooperieren, um weitere Urheberrechtsverletzungen aufzuklären. Außerdem hatte er dabei geholfen, die Webseite nach dem Bust im Juni 2011 abzuschalten. Das Landgericht will prüfen, ob er aufgrund seiner Kooperation im Fall einer Verurteilung im offenen Vollzug untergebracht wird.
Den ehemaligen Hauptverantwortlichen kennt er aus seiner Schulzeit, wie er erzählt. Nach mehreren entwickelten Versionen von kino.to habe er für ihn über viele Monate hinweg diverse technische Probleme gelöst. So habe auch der extreme Besucherstrom zu seinen Aufgaben gezählt. Außerdem sollte er ausschließen, dass dort keine russischen Kinofilme verfügbar gemacht werden. In dem Fall hätten womöglich Probleme gedroht, weil die Server ebenfalls in Russland standen. Das Aussortieren von Filmen mit einer zu geringfügigen Qualität übernahmen zu einem großen Teil die Benutzer des Portals, weil sie minderwertige Mitschnitte melden konnten. Den extremen Besucherstrom zu bedienen, soll bis zum Ende des Streaming-Portals ein Problem gewesen sein.
Den Chef der Streaming-Webseite beschreibt er als paranoid. Es habe mehrere Hack- und Erpressungsversuche gegeben. Auch wurden DOS-Angriffe durchgeführt und die DNS von kino.to entwendet. Weil er auch an Feiertagen und Wochenenden eingesetzt wurde, habe er aus Zeitmangel den Betrieb seines eigenen Filehosters aufgegeben. Andere Mitglieder des Teams sollen ihre Filehoster aber weiterhin betrieben haben. Im Fall Bastian P. stehen mindestens noch drei weitere Verhandlungstage aus.
Text-Quellen: golem.de
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 30.03.2012 15:14 Uhr
Ups, tut mir leid. Ich les' immer nur die Nachrichten bei Gulli. ;) ...
Oder auch http://newspresso.gulli.com/2628-kinoto-fast-4-jahre-haft-fuer-programmierer-11-04-2012 ...
Jetzt sprach das Landgericht Leipzig den 29-jährigen Bastian P. der massenhaften Verletzung des Urheberrechts schuldig. Er ist zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Quelle: tagesschau.de ...
......Interview sei gemeinsam von dem Angeklagten selbst und zwei weiteren kino.to-Betreibern entwickelt und niedergeschrieben worden...... Achja, was sich heute alles so Viralmarketing nennt.... :beer: ...
Finanzier von Kino.to sei der Besitzer der Plattform Gulli.com gewesen, sagte P. Das ist schon das dritte Verfahren, indem der Angeklagte dies, oder ähnliches berichtet. Da hört sich die Stellungnahme des Boards dazu, eher mau an. In einer GVU Presseaussendung, zu ein ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.