Hacker (symbolisch) - via flickr by mikael altemark
Der Gesetzesentwurf aus dem EU-Innenausschuss könnte als eine Antwort auf die sich häufenden Angriffe von „Hacktivisten“ auf Regierungs- und Polizeiseiten zu verstehen sein. Die Richtlinie sieht vor, jeden Akt der Computersabotage mit mindestens zwei Jahren Gefängnisaufenthalt zu bestrafen. Bestimmte Methoden wie beispielsweise IP-Spoofing können das Strafmaß dabei nochmals um ein Jahr verlängern. Auch das konkrete Ziel eines Angriffs über die IT-Struktur soll nach dem Gesetzesentwurf besonders wichtig sein. Eine Attacke auf etwa ein Stromnetz wirkt sich entsprechend negativ auf das Urteil aus. Interessanterweise sollen Hackerangriffe in kleinem Rahmen, bei denen kein nennenswerter Schaden entstanden ist, jedoch völlig straffrei bleiben. Wie Monika Hohlmeier, als Berichterstatterin des Europaparlaments in dieser Sache erklärte, wolle man so eine Kriminalisierung jugendlich unüberlegter Hacker verhindern.
Täter, die unter dem Namen eines Kollektivs Computersabotage begehen, werden von den verschärfenden Maßnahmen ausdrücklich nicht ausgenommen. Wie Golem von einer Sprecherin Hohlmeiers erfuhr, werden auch derartige Aktivitäten als unautorisiertes Abfangen von Daten gewertet und entsprechend härter bestraft. Gewinnabsichten seien hierbei keine Voraussetzung, sondern lediglich ein erschwerender Umstand.
Im Sommer soll es zwischen EU-Parlament und EU-Rat zu einer Einigung über den Entwurf kommen. Im Innenausschuss wurde das Blatt bereits mit einer fast absoluten Mehrheit befürwortet. Nach einem endgültigen Beschluss läge es jedem der Mitgliedsstaaten, die Richtlinie in nationales Gesetz umzuwandeln.
Bild-Quellen: ALTEMARK VIA FLICKR
Text-Quellen: golem
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 29.03.2012 16:19 Uhr
@Hoerbuchjunkie je niedriger diese Leute den Level ansetzen, desto beliebiger kann man sich den oder die Gruppen aussuchen, die man von der "Bildfläche" wegputzen möchte! :D 6% Übereinstimmung sollte doch für den Anfangsverdacht genügen, nicht? Zumindest träumen unsere Sicherheitsexperten alá Zierc ...
echte gangster sollen in den knast. aber ihre kostenlosen edv-spezialisten, die großkonzernen hinweise auf ihre sicherheitslücken geben, wollen sie sich nicht nehmen lassen, daher sparen sie für die die strafe aus mit der begründung, dass da kein schaden entsteht (natürlich nennen sie es jugendschut ...
Die sind doch bekloppt!!!!! Und was ist mit den ich sags nur ungern!! "Opfern" die ein Lebenlang mit der Angst leben müssen ???? An die denkt keiner! Wenn ihr wisst was ich damit meine !!!! So was pisst mich echt an!! ...
Sind die jetzt völlig bekloppt?! Was wollen die damit erreichen? RAF 2.0? Bei solchen Strafen macht es ja schon fast keinen Unterschied ob du ne Firma hackst oder gleich den Laden in die Luft sprengst....:m) ...
@TheOnlyOne6520, kritische Systeme wie Ampelschaltungen, Herz-Lungenmaschinen während einer OP oder Kernkraftwerkssteuerungssysteme via HMI-Webinterface ins WWW zu hängen, damit der "Anlagenfahrer" zu Hause arbeiten kann, ist in meinen Augen Fahrlässig, ich glaube da stimmst du mir zu, oder? Solche ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.