Sechs Jahre nach dem allerersten Tweet des Twitter-Geschäftsführers Jack Dorsey findet man offenbar immer mehr Wege, das eigene Angebot zu finanzieren.
Schon seit Ende Februar laufen die Tests mit Promoted Tweets und Promoted Accounts auf iOS- und Android-betriebenen Geräten. In der zweiten Phase möchte man allen Usern die Werbe-Tweets jetzt noch gezielter zukommen lassen. So will man Twitter-Nutzern nur noch Werbeeinblendungen anzeigen, die zu deren Einstellungen passen. Die im Profil eingestellten Interessengebiete müssen also die gleichen sein wie die der Follower des werbetreibenden Unternehmens. Wer sich beispielsweise für Kleidung und Musik interessiert, der ist am ehesten für Werbung von Bekleidungsgeschäften und Musiklabels empfänglich. Jugendlichen ein Luxusauto schmackhaft machen zu wollen ist dagegen wenig zielführend. Auch die Kosten kann man reduzieren, wenn man seine Botschaften nicht mehr per Gießkanne verteilen muss.
Die Werbekunden können darüber hinaus entscheiden, ob ihre Texte ausschließlich Handybesitzern oder auch Desktop-Nutzern angezeigt werden sollen. Per Voreinstellung verschickt Twitter die Werbung an alle Nutzer, egal, welches Gerät sie einsetzen. Spannend ist diese Option laut Twitter Advertising Blog zum Beispiel für App-Produzenten, weil sie somit ihre Werbung ganz gezielt den Smartphonebenutzern schicken können.
Bild-Quellen: detrans.deviantart.com
Text-Quellen: advertising.twitter.com
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 23.03.2012 12:07 Uhr
die sollen Twitter und Facebook abschaffen, wenn sie nicht ohne spionage arbeiten können.. Können sie auch nicht, ohne auf halbwegs zielgerichtete und lukrative Werbung verzichten zu müssen. Freiwillige Angaben diesbezüglich macht ja auch keiner. Da ist aber wied ...
Bravo, BlackCrack :D ...
Hy, Rommel_89, nix, die sollen Twitter und Facebook abschaffen, wenn sie nicht ohne spionage arbeiten können.. und zum rest.. stimm ich petra_verheugen voll zu ! :D :coffee: liebe grüße Blacky ...
zielgruppenbezogener. Bei Twitter mag das stimmen. Da wirds nicht mehr Werbung. Aber bei Google sieht das schon anders aus. Da bekommt man Tag für Tag immer einengender nicht mehr die gleiche Seitenauswahl, die man als nicht angemeldeter Googlenutzer hätte. Inzwisch ...
Warum denn bitte "noch kommerzieller"? Die Anzahl die Werbung bleibt doch die selbe, oder? Sie wird halt nur Zielgruppenbezogener. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.