Android
Jan Schejbal fand heraus, dass die durch die Wipe-Funktion (auch bekannt als Factory Data Reset) entfernten Daten auf einigen Android-Geräten wiederhergestellt werden können. Die Lücke betrifft insbesondere Geräte mit einer älteren Version des mobilen Betriebssystems. Der Test wurde auf einem Google/Samsung Nexus S unter Android 2.3.6 durchgeführt. Der Quellcode deutet aber darauf hin, dass die neueren Versionen Honeycomb und ICS (3.x und 4.x) den Speicher beim Zurücksetzen sicher löschen. Momentan sind allerdings nur etwa 5% aller Android-Geräte mit diesen Versionen ausgestattet.
Das Problem: Verkauft zum Beispiel jemand sein Smartphone mit einer für die Lücke anfälligen Version von Android, so kann es passieren, dass seine Fotos, gespeicherten Passwörter und weitere Daten wieder zum Vorschein kommen. Ohne die Unterstützung spezieller Software ist das Auslesen aber nicht möglich. Nur mit Hilfe spezieller Programme können die zuvor entfernten Daten wiederhergestellt werden. Das Android Security Team wurde über die Problematik in Kenntnis gesetzt.
Schejbal bemerkte bereits letzte Woche auf seinem Blog, dass Android-Apps den Inhalt des USB-Speichers auslesen und diesen über das Internet übertragen können. Bislang benötigen die Apps vor dem Lesevorgang keine zusätzliche Erlaubnis. Es ist aber geplant, dies zu ändern. Der Schreibvorgang hingegen erfordert eine extra Berechtigung. Der Zugriff kostenloser wie kostenpflichtiger Apps auf den USB-Speicher ist aber beabsichtigt und kein Fehler im Betriebssystem. Dies erscheint besonders problematisch, wenn Programme wie beispielsweise TitaniumBackup Sicherheitskopien von Daten genau dort ablegen, wo sie nicht mehr vor einem Lesezugriff geschützt sind.
Bild-Quellen: g-avramov.deviantart.com
Text-Quellen: Jan Schejbals Blog hatforce.com
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 19.03.2012 12:37 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.