
Die Erklärung ist überschrieben mit "Über 420 Familien von Internet-Fachleuten unterstützen ePetition gegen Internetsperren und fordern Sach- statt Symbolpolitik". Die Unterzeichner dieser Erklärung sind Eltern mit Kindern vom Baby bis zum jungen Erwachsenen, die in Deutschland in Fachberufen der Informationstechnologie arbeiten: Software-Entwickler, System-Administratoren, promovierte Informatiker, Mathematiker und Physiker, Wissenschaftler, Professoren, Selbstständige, Angestellte, Beamte, etc.
Fachlich fundiert und gleichzeitig aus der Perspektive besorgter Eltern, denen der Schutz und die Rechte ihrer Kinder am Herzen liegen, nehmen die Unterzeichner Stellung zu den Argumenten der Netzsperren-Befürworter und erklären, wieso sie in diesen eben nicht "das Beste für ihre Kinder" sehen - auch, wenn die Befürworter immer wieder betonen, dass es ihnen um die Bekämpfung von Kindesmissbrauch und damit das Wohl der Kinder geht.
Neben inhaltlichen Kritikpunkten prangern die technisch versierten Eltern auch den Diskussionsstil der politischen Gegner an. Sie betonen: "Unterstützer der Petition gegen Internetsperren sind keine Befürworter der Verbreitung von Kinderpornographie. Im Gegensatz zu dieser unsachlichen und bösartigen Unterstellung wünschen sie sich wirksame Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch und Internetkriminalität." Den Befürwortern der Maßnahmen unterstellen sie eine "fahrlässig verzerrte Darstellung". Statt dieser rhetorischen Tricks fordern sie eine "sachliche" und "ehrliche" Diskussion.
Ein weiterer zentraler Punkt der Erklärung ist die Aussage, dass man "mit einer technischen Lösung kein gesellschaftliches Problem" lösen kann. "Wer auf einer Pressekonferenz effektvoll ein 'Stoppschild im Netz' in die Kameras hält, tut damit nichts gegen Kinderpornographie. Statt knalliger Wahlkampfsymbolik ist zähe, nachhaltige Sachpolitik gefragt," fordern die engagierten Eltern und gehen dabei hart mit der derzeitigen Politik ins Gericht.
Polizei und Justiz, so eine weitere Forderung, sollen besser im IT-Bereich ausgebildet werden, um eine effektivere und zielgerichtetere Strafverfolgung zu ermöglichen. Auch die Sozialbehörden sollen besser darin unterstützt werden, gegen Kindesmissbrauch vorzugehen.
Netzsperren, so betonen die Unterzeichner, seien "einer Demokratie unwürdig". Die Netzsperren unterlägen keiner ausreichenden demokratischen Kontrolle und zudem zeichne sich eine Ausweitung auf andere unerwünschte Seiten bereits ab. "Wir sehen hier den Dammbruch für eine Zensurinfrastruktur," warnen die IT-Experten und fordern: "Das Thema Kinderpornographie ist zu ernst, um es für Wahlkampfeffekte zu missbrauchen." (Annika Kremer)
(Bildquelle: dogeatdog5 @ deviantART, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 14.05.2009 17:07 Uhr
Das jetzt Eltern das Maul aufmachen, bringt vielleicht, den ein oder anderen wankenden Politiker, der Regierung, engültig zum kippen. Oder es stellt die Eltern vor große Probleme. Ich find die Aktion einfach nur top. Doch leider wird in der großen Öffentlichkeit n ...
Rein statistisch gesehen werden die überwiegende Zahl von Verbrechen gegen die persönliche und/oder sexuelle Integrität von Kindern innerhalb der Familien begangen. Eine wirksamere Massnahme gegen Pädos wäre demnach das Entfernen der Familien von den Kindern und nicht irgendwelche unwirksame ...
@Wulk Aber 420 machen wenigstens mal die Fresse auf und tun etwas... wo sind all die Typen die sonst bei jedem Anlass auf die Kacke hauen, auch hier, aber wenn sie mal Farbe bekennen sollen kriegen sie das Flattern! Dabei könnte es so leicht sein selber was zu tun, nämlich bei ...
Sagt viel über den zustand unserer "demokratie" und der "freien presse" aus. http://www.youtube.com/watch?v=0COXXue2iRA ...
@Wulk Aber 420 machen wenigstens mal die Fresse auf und tun etwas... wo sind all die Typen die sonst bei jedem Anlass auf die Kacke hauen, auch hier, aber wenn sie mal Farbe bekennen sollen kriegen sie das Flattern! Dabei könnte es so leicht sein selber was zu tun, nämlich bei der diesjährige ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen