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Das Internet, so ROG, spiele eine wichtige Rolle im Kampf gegen autoritäre Regimes. Dies habe vor allem der sogenannte "arabische Frühling" gezeigt. "Kritische Blogger mobilisierten über soziale Netzwerke zum Widerstand, Bürgerjournalisten füllten Lücken der Berichterstattung, wo konventionelle Medien zensiert und ausländische Reporter nicht zugelassen wurden," berichten die Pressefreiheits-Aktivisten. Die Machthaber hätten darauf allerdings häufig mit verstärkten Überwachungs- und Zensurbemühungen reagiert. Auch auf anderem Wege versuchten die Regierungen vielfach, Aktivisten sowie kritische Journalisten und Blogger zum Schweigen zu bringen: Fast 200 Internet-Journalisten und Blogger wurden 2011 verhaftet, das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr.
In seinem aktuellen Bericht stuft ROG zwölf Länder als "Feinde des Internet" ein. 14 weitere Staaten, darunter mit Australien und Frankreich auch zwei westliche Demokratien, stehen "unter Beobachtung".
Folgende zwölf Staaten zählt Reporter ohne Grenzen zu den Feinden des Internets: Bahrein, Belarus (Weißrussland), Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck gesetzt. Die Liste der "Feinde des Internets" ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleich geblieben. Neu hinzugekommen sind in Bahrein und Belarus. Dort habe sich die Lage stark verschlechtert, berichten die Aktivisten.
Unter Beobachtung stehen in diesem Jahr insgesamt 14 Staaten: Australien, Ägypten, Eritrea, Frankreich, Indien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Tunesien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Auffällig ist, dass sich auf dieser Liste mit Australien und Frankreich auch zwei westliche Demokratien befinden. Beide Länder betreiben massive Filter-Systeme; in Frankreich ist mit "Hadopi" zusätzlich eine Three-Strikes-Regelung in Kraft.
Auch von diesen beiden Extrembeispielen abgesehen, so das traurige Fazit der Aktivisten, seien "einige demokratische Länder keineswegs schuldlos", wenn es um Internet-Überwachung, Zensur und Repression gegen kritische (Online-)Journalisten und Blogger gehe. "Der freie Fluss von Nachrichten und Informationen im Internet verliert oftmals gegen interne Sicherheit, den Kampf gegen Terrorismus und Cybercrime und sogar den Schutz von geistigem Eigentum," kritisiert ROG.
Der vollständige Bericht kann im Internet eingesehen werden.
Text-Quellen: Reporter ohne Grenzen
Annika Kremer (g+) am Montag, 12.03.2012 23:03 Uhr
Dafür sind wir vor Raubmordkopierern geschützt. :m) Genau, würden die Terroristen ihr Geld für Musik und Filme ausgeben, hätten sie für Bomben und Waffen nix mehr übrig und die Welt wäre wieder sicher^^. :) Das haben die Feinde des Internets schon gut erkannt. :o ...
Dafür sind wir vor Raubmordkopierern geschützt. :m) ...
Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) den aktuellen Bericht über die "Feinde des Internets". Dieser listet Staaten mit "massiver Online-Überwachung" auf und dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.