Symantec (Logo)
Auf Twitter wurde die Veröffentlichung des Codes angekündigt. Die Tatsache, dass der betreffende Tweet unter anderem mit "#freeanon" getaggt ist, lässt erste Rückschlüsse auf die Motivation des Leaks zu: offenbar geht es um Protest gegen (oder womöglich Rache für) die kürzlich erfolgte Festnahme zahlreicher Hacktivisten. In der Beschreibung des betreffenden Torrents heißt es: "Dieser Release ist unseren inhaftierten Genossen weltweit gewidmet". Darunter befindet sich ein Zitat des festgenommenen Hacktivisten Jeremy Hammond alias sup_g (teilweise auch unter "Anarchaos" oder einer Reihe anderer Nicks aktiv): "Aller Konflikt kommt von sozialer Ungerechtigkeit und diejenigen, die diese zu ihrem Vorteil nutzen. Unserer Zivilisation stehen radikale Massenveränderungen bevor. Die Alternative zur hierarchischen Machtstruktur baut auf gegenseitiger Hilfe und Gruppen-Konsens auf. Als Hacker können wir diese Systeme lernen, manipulieren, und sie, wenn wir müssen, ausschalten." Im Gegensatz zu einigen Hacktivisten, die vor allem "for the lulz" aktiv sind, gilt Hammond als in hohem Maße politisch interessiert; er vertritt anarchistische Ansichten. Unter dem Zitat findet sich noch der Aufruf: "BEFREIT sup_g, BEFREIT kayla, BEFREIT palladium, BEFREIT Topiary, BEFREIT pwnsauce, BEFREIT ALLE INHAFTIERTEN ANONS WELTWEIT." Die aufgezählten Nicks sind derzeit in Haft sitzende Anonymous- beziehungsweise AntiSec-Aktivisten, wobei in Bezug auf "pwnsauce" widersprüchliche Medienberichte existieren - zunächst hieß es, er sei ebenfalls unter den Festgenommenen, dann berichteten einige Quellen, er sei noch auf freiem Fuß.
#AntiSec Proudly Presents Norton AntiVirus 2006 All Platform's Source Code thepiratebay.se/torrent/708702… #anonymous #freeanons #fuckwhitehats
— stun (@AnonymouStun) March 8, 2012
Symantec wiederholte in einer Stellungnahme gegenüber der Website "The Inquirer" seine Aussage, es handle sich um veralteten Code und für die Nutzer bestehe somit kein Grund zur Besorgnis. Ein Firmensprecher teilte mit, Symantec habe schon lange damit gerechnet, dass es zu dieser Veröffentlichung komme werde. Derzeit sei Symantec dabei, die Echtheit der rund 1 GB großen Veröffentlichung zu überprüfen. "Wir gehen davon aus, dass Anonymous irgendwann auch den Code für die 2006er-Version von Norton Internet Security veröffentlichen wird, die es nach eigenen Angaben ebenfalls im Besitz hat. Wie wir bereits öffentlich bekannt gegeben haben, ist dies alter Code, und Symantec- und Norton-Kunden werden aufgrund der weiteren Veröffentlichungen in Bezug auf diese 2006 veröffentlichten Produkte keinem erhöhten Risiko ausgesetzt sein," erklärte das Unternehmen.
Annika Kremer (g+) am Freitag, 09.03.2012 17:38 Uhr
hansgans24 hat Recht. Bei sicherheitssoftware (Kryptoalgorithmen & Co) gilt mehr denn je, dass sie OpenSource sein müssen. Wer sich auf Security Through Obscurity verlässt geht das Risiko ein, dass einem seine Fehler irgendwann unbemerkt in den Hintern beissen. Peer Review ist das beste Mittel dage ...
Der Code einer Anti-Virensoftware sollte immer quelloffen sein. Who cares? Wenn, wie im Falle von PC-Anywhere, offene Sicherheitslücken bekannt sind, könnte das durchaus die Anwender jucken. http://www.golem.de/1201/89435.html ...
Der Code einer Anti-Virensoftware sollte immer quelloffen sein. Who cares? ...
mhh, naja, ob jetzt jemand anders auch den Source Code von Symantecs Antivirus hat... Symantec hatte das ja bestimmt auch nur zugekauft ... genauso, wie 80% der übrigen Softwareprodukte aus ihrer Palette ...
Leider nicht, ich kann dir nur die damals geleakten Dokumente geben: 1 2 3[/UR ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.