In dem vorliegenden Papier des "Medienpolitischen Expertenkreis der CDU", das sich mit der Novellierung des JMStV beschäftigt, wird klar gemacht, man wolle "auf die Möglichkeit von Sperrverfügungen verzichten. Sie sind in zehn Jahren nicht zum Einsatz gekommen und werden es wohl auch in Zukunft nicht." Begründet wird dies damit, dass das Verfahren dafür zu aufwendig und nicht wirksam genug sei.
Was allerdings erstaunt, ist die Forderung, eine spezielle Kennzeichnung für Blogs einzuführen. Neben den bereits bekannten Kennzeichnungen der Altersstufen 6, 12, 16 und 18 soll nun das "B" kommen: für Blogs. Der Hintergrund dieser Forderung ist, dass Eltern ihren Kindern unabhängig von der im Internetfilter eingestellten Altersbegrenzung das Besuchen von Blogs erlauben können sollen. So könnten Eltern Blogs auch für Kinder mit der Altersstufe 6 freischalten.
In dem Schreiben wird auch auf die damalige Idee Bezug genommen, pauschal sämtliche Blogs mit der Alterseinstufung 18 zu versehen: "Dabei wurde verkannt, dass dies dem eigenen Anspruch und der Reputation vieler Blogs vollkommen widerspricht". Bei der Einhaltung der Normen will man wohl vor allem auf Eigenverantwortung setzen: "In Zukunft sollten die Blogger dann eigenverantwortlich die Reputation der Kennzeichnung „B“ hochhalten, indem sich die Szene selbst reguliert, zum Beispiel durch das Instrument des „Crowd-Sourcing“. Damit würde ein Vorschlag der Netzcommunity unterstützt werden. Weiterhin sollte zum Schutz der Blogger-Kennzeichnung untersagt werden, eindeutig unzulässige Angebote mit „B“ zu kennzeichnen. Dazu sollte eine eigene Selbstkontrolle für Blogs und nutzergenerierte Inhalte durch die Netzcommunity organisiert werden.
Text-Quellen: netzpolitik.org
Robert Clausen (g+) am Montag, 05.03.2012 23:01 Uhr
Ganz zu schweigen vom aufkommenden Abmahnpotenzial, wenn jemand sich in ne falsche Altersklasse reinmogelt... Na da bin ich mal gespannt. Blogger hats B vergessen? Na dann gucken wir mal im Impressum wohin der nette Anwaltsbrief geht... :rolleyes: ...
Und was, bitteschön, ist ein BLOG? Und nein, so blöd ist die "Frage" nicht. Eva Müller, die über ihr Leben bloggt ist ja recht eindeutig. Aber was ist mit den z.B. gemeinschaftlich betriebenen Blogs, die man schon gut und gerne als "Magazin" bezeichnen kann? Und wo ist da die Abgrenzung zu einem Me ...
Ich versteh das Problem halt schon grundsätzlich nicht... Die Alterseinstufung passiert doch durch den Betreiber der Homepage (egal welcher Art und Inhalt diese ist) oder nicht? Das ist zumindest der Stand den ich habe und wenn dem so ist, was spricht dagegen das auch Bloger ihre Blogs in die vorhan ...
Und nach wieviel dafür verbrannten Millionen rafft die chauvinistische Deppen Union, dass das Internet global ist und im Zweifelsfall die deutsche Gesetzgebung hierbei kein Schwein interessiert? edith: Jugendschutz ... inzwischen brauch ich das Wort nur hören um Krätze zu kriegen Wusstet ihr, dass ...
Moment .. Moment .. Moment .. Ja genau, lasst uns doch alle CDU'ler damit beschäftigen Schwarz-/Weiß-Listen über sämtliche Seiten des WWW zu erstellen. Das ist die Lösung für alle Probleme der Welt! - Niemand mehr mit sinnbefreiten Ideen und endlich wissen wir, welche Webseiten gut und welche böse s ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.