
Die GEMA in Berlin. Foto: Lars Sobiraj
Erstmals spricht sich der Geschäftsführer eines Major-Labels öffentlich gegen die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) aus. Das Internet sei als solches kein Fluch, sondern ein Segen für die Unternehmen der Musikwirtschaft. Durch das Web gäbe es zahlreiche neue Möglichkeiten um Musiker, Fans und Produzenten miteinander zu vernetzen. Berger glaubt, in ein bis drei Jahren werde sich die Musikwirtschaft dank des Internet wieder in eine Wachstumsbranche verwandeln.
Dass man sich zahlreiche Videos von Künstlern nicht anschauen könne, liege aber nicht an der Sony-Tochter, sondern an der deutschen Verwertungsgesellschaft. Dem Label gingen durch das Verhalten der GEMA Millionenumsätze verloren. Diese Praxis sei auch einer der Gründe, warum hierzulande der digitale Musikvertrieb so wenig ausgeprägt sei. Irgendwann werde aufgrund ökonomischer Notwendigkeiten aber auch die GEMA einsichtig werden, mutmaßt der Chef von Sony Music International. Berger glaubt, so ganz ohne Plattenfirma könne sich auf Dauer kein Künstler durchsetzen. Selbst Justin Bieber habe bei YouTube seine ersten Erfolge gefeiert, um weit später bei einem anderen Major-Label seinen Vertrag zu unterschrieben. An eine Krise der Kreativwirtschaft will Berger nicht mehr glauben.
Text-Quellen: welt online golem.de
Lars Sobiraj am Donnerstag, 23.02.2012 17:20 Uhr
Ehm ist die Gema nicht die Interessengemeintschaft der Musikindustrie? Regt sich hier also eine Plattenfirma auf, dass ihnen der Verein im Weg steht, der eigentlich ihre Interessen vertreten soll? Das ist echt verrrückt :D ...
Und klar ist Youtube eine der besten Möglichkeiten um Künstler zu promoten, aber auch für Künstler um auf sich aufmerksam zu machen (Justin Bieber wurde ja nun schon genannt, aber es gibt ja auch Rebecca Friday und Konsorten). Wie kannst du nur Rebecca Black ...
youtube sollte noch viel viel mehr sperren. nur so kriegt man die noobs aufgerafft, sich für die gema zu interessieren. bzw. für die abschaffung der gema. so kann mans doch am einfachsten erklären, warum man demonstrieren sollte. und wenn sony wirklich was dagegen hätte, sollten sie einfach aus ...
Das ist keine Ausrede. Ich verteidige hier nicht Sony, bin genauso kein Fan von denen. Ich wollte das nur klarstellen. Und die Leute hier im Thread als dumm zu bezeichnen, nur weil sie Proxtube verwenden/empfehlen, ist ziemlich assozial... Ich finde es gut, das das hier erwähnt wird, da das Addo ...
Eine weitere Ausrede! Sony könnte einfach keinen aufnehmen der sich von der GEMA vertreten lässt(oder diese sanktionieren), fertig, hier gilt wieder der bereits genannte Punkt. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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