
Nicolas Sarkozy
Das Wahlkampfteam von Sakozy hatte die Sperren beantragt. Angeblich soll man sich bei einigen Accounts nicht an die Regeln des Anbieters gehalten haben. Entweder Präsident Sarkozy wurde imitiert oder aber seine Person, sein Slogan oder sein Wahlkampf in Frage gestellt. Für die Bürgerrechtsorganisation „Internet Sans Frontières“ war dieser Schritt ein Akt unzulässiger Zensur, die den Nutzungsbedingungen von Twitter widerspricht. Die Organisation hält auch fest, die Sperren seien lediglich wenige Stunden nach Einführung des offiziellen Accounts des Staatschefs vollzogen worden. Die Tatsache, dass es nun einen offiziellen Account gibt, könnte kein Grund dafür sein, alle Nachahmer und Kritiker mundtot zu machen. Der Inhaber des gesperrten Parodie-Accounts habe sich vollends an die Regeln von Twitter gehalten.
Für das Team seines Herausforderers, François Hollande, war die Entscheidung von Twitter „wenig verständlich“. Niemand habe versucht, sich die Identität der nachgemachten Person zu eigen zu machen. Auch gäbe es Parodien von Hollande, die im Gegensatz zu denen Sarkozys nicht gesperrt wurden. Twitter hat gegenüber der Bürgerrechtsorganisation bereits in einer Stellungnahme ihr Vorgehen bestätigt. Man sei zwar für freie Meinungsäußerung, verteidigt aber die Löschung der Accounts. „Internet Sans Frontières“ glaubt, es habe bei den Betroffenen keinen Regelverstoß vorgelegen, und sieht die Deaktivierung deswegen als ungerechtfertigt an.
Bild-Quellen: jimort.deviantart.com
Text-Quellen: futurezone
Lars Sobiraj am Dienstag, 21.02.2012 16:28 Uhr
Ich verstehe es nicht. Wirklich nicht. Da ist man mal gegen ACTA/Patenttrolle/Überwachung/Zensur, und dann benutzt man dafür Dinge wie Twitter, Youtube, oder gar FACEBOOK Es ist recht simpel erklärt, denn willst du die Masse erreichen, kannst du das nur mit diesen Ang ...
Es zählt: Masse statt Klasse. damit wird halt geld verdient. ...
Sehr schade ist, dass die freien Alternativen wie identi.ca und Diaspora nicht wirklich von den Benutzerzahlen her in die Hufe kommen. Aber bei sozialen Netzwerken gilt halt oftmals: Es zählt: Masse statt Klasse. ...
Ich verstehe es nicht. Wirklich nicht. Da ist man mal gegen ACTA/Patenttrolle/Überwachung/Zensur, und dann benutzt man dafür Dinge wie Twitter, Youtube, oder gar FACEBOOK, die alle de facto monopolistische datensammelnde Großkonzerne sind (oder welchen gehören). Bin ich ech ...
Ich verstehe es nicht. Wirklich nicht. Da ist man mal gegen ACTA/Patenttrolle/Überwachung/Zensur, und dann benutzt man dafür Dinge wie Twitter, Youtube, oder gar FACEBOOK, die alle de facto monopolistische datensammelnde Großkonzerne sind (oder welchen gehören). Bin ich echt der einzige, den d ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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