
AK Vorrat (Logo)
Insbesondere berief sich Schünemann auf die Tatsache, dass bei der Polizei im Jahr 2011 nur 387 Internetdelikte eingegangen waren. In Vorjahr musste sich die Exekutive noch mit 609 Fällen befassen. Diesen Rückgang erklärte sich der Minister durch das Fehlen einer Vorratsdatenspeicherung und plädierte entsprechend für eine Wiedereinführung des am 2. März 2010 abgeschafften Gesetzes.
Auf seiner Internetseite legt der AK Vorrat jedoch dar, dass der abflauende Trend keinesfalls auf die nicht gespeicherten Telekommunikationsdaten zurückzuführen sei. Schließlich durften die erhobenen Daten zu keinem Zeitpunkt für das bloße Feststellen eines Deliktes verwendet werden. Erst nachdem eine Anzeige einging, wurde auf entsprechende Informationen zurückgegriffen. Dass man es 2011 mit weniger Straftaten im Netz zu tun hatte, wäre also auch ohne die scharf kritisierte Speicherungsmethode festgestellt worden.
Nichtsdestotrotz ist die Aufklärungsquote 2011 zurückgegangen. Während 2010 noch 81,8 Prozent der Fälle erfolgreich auf den Täter zurückgeführt werden konnten, waren es im darauffolgenden Jahr nur noch 79,3 Prozent. Dies erklären sich die VDS-Gegner vom Arbeitskreis jedoch mit einer bereits seit mehreren Jahren andauernden sinkenden Erfolgsrate. So konnte die Exekutive im Bereich Internet 2008 auch ohne Vorratsdatenspeicherung noch eine Positiv-Quote von 86 Prozent verzeichnen.
Michael Ebeling vom Arbeitskreis zieht schlussendlich das Fazit: „Fakt ist, dass wir mit gezielten und anlassbezogenen Ermittlungen nicht weniger sicher leben als mit einer Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikation aller Deutschen ohne jeden Grund.“ Überdies suche auch die EU-Kommission händeringend nach Argumenten, für die Fortführung, was auch der Innenminister Niedersachsens wahrnehmen und anerkennen sollte.
Bild-Quellen: vorratsdatenspeicherung.de
Text-Quellen: vorratsdatenspeicherung
Julian Wolf am Dienstag, 21.02.2012 13:25 Uhr
Hmm, mal etwas rechnen: 2011: iStraftaten: 387 Aufklärungsquote: 79,3% Absolut also aufgeklärt: 307 Straftaten 2010: iStraftaten: 609 Aufklärungsquote: 81,8% Absolut aufgeklärt: 499 Straftaten Ja, klingt toll, phöses Internet. Nehmen wir mal an, 2011 wären die Beamten genauso effektiv ge ...
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kann in der niedersächsischen Polizeistatistik vom Jahr 2011 keine Argumente feststellen, die für eine Neuregelung der umstrittenen Speicherpraxis sprechen. Der Innenminister des Landes, Uwe Schünemann legte die veröffentlichten Zahlen und Fakten gänzlic ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen