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In der Ankündigung auf Facebook streicht man erneut heraus, dass die Mehrheit der Anwender des Schweizer Internetdienstleisters lediglich legale Interessen verfolgen würden. Man sei sehr darüber betrübt, dass so viele legale Anwender von der Download-Bremse betroffen seien. Der Filehoster sei lediglich von einer Minderheit (von Urheberrechtsverletzern) missbraucht worden. Die Geschäftsleitung von RS glaubt, jede wie auch immer geartete Maßnahme hätte früher oder später auch die Benutzer mit ehrbaren Absichten betroffen.
Die Unterscheidung zwischen Raubkopierern und normalen Nutzern ist nach Ansicht von RapidShare schnell und einfach vollzogen. Wer für seine Daten nichts bezahlen will, möchte zumeist auch für Dienstleistungen nichts bezahlen. Neben anderen Gründen fürchten diese User, dass man sie aufgrund ihrer Angaben juristisch verfolgen könnte. Der Filehoster habe die einschlägigen Foren im Internet überwacht, was die Thesen der mangelnden Zahlungsbereitschaft und der Angst vor Verfolgung bestätigt haben soll.
Die von der Transfer-Bremse betroffenen Kunden, die darauf angewiesen sind, dass ihre Daten auch ohne Premium-Zugang zu attraktiven Konditionen kostenlos heruntergeladen werden können, dürfen sich ab sofort beim Schweizer Filehoster melden. Geschäftskunden sollen angeben, welchem Bereich ihr Unternehmen zugeordnet werden kann. Zudem muss man dem Schweizer IT-Dienstleister Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners hinterlassen, mit der eine direkte Kontaktaufnahme möglich ist. Auch der Name und die Adresse der eigenen Webseite nebst Informationen zu den angebotenen Dateien sollen im Rahmen der E-Mail angegeben werden. Wer das zusätzliche Angebot nutzen will, muss zudem bestätigen, dass er damit einverstanden ist, dass RapidShare überprüft, ob mit dem Angebot nicht doch illegale Zwecke verfolgt werden.
Hintergrund: Am 17. Februar gab der Internet-Dienstleister RapidShare bekannt, dass man für alle kostenlosen Downloads und Nutzer von Download-Clients eine maximale Geschwindigkeit von 30 kb/s eingerichtet hat. Damit wurde für die Free User der Zugriff auf sämtliche Dateien stark begrenzt. Mit voller Geschwindigkeit können nur noch die Käufer eines Premium-Accounts herunterladen (gulli:News berichtete).
Text-Quellen: RapidShare bei Facebook
Lars Sobiraj am Dienstag, 21.02.2012 14:18 Uhr
Aber RS hat auf jeden Fall den klügsten Schritt gemacht den sie machen konnten. Viel Sicherheit zu Einbußen von relativ wenig Gewinn. Ja das war der klügste Schritt, um längerfristig am Markt zu bleiben. Das sehe ich genauso. Eine andere Wahl bleibt momentan n ...
Wer Infrastrukturen (Hosting) nutzt, muss dafür zahlen, direkt oder indirekt. Für deinen DSL- / oder Kabelanschluss zahlst du ja auch eine monatliche Gebühr, unabhängig von der Nutzung. Es zwingt dich niemand mit deinen RS Premiumaccount Warez zu laden, du könntest auch ...
Wieso sollte jemand denn jetzt noch Warez auf RS uppen? im ernst, keine Prämien mehr, weniger Traffic durch Drosselung... Sollen da die paar Euronen durch Linksave und co etwa den Anreiz geben? Da RS jetzt auf 30 bk/s drosselt, wird kein Schwein mehr dort illegales zeug d ...
Wieso sollte jemand denn jetzt noch Warez auf RS uppen? im ernst, keine Prämien mehr, weniger Traffic durch Drosselung... Sollen da die paar Euronen durch Linksave und co etwa den Anreiz geben? Da RS jetzt auf 30 bk/s drosselt, wird kein Schwein mehr dort illegales zeug drauf laden. Auf anderen Ho ...
Das zeigt doch, dass der Schwarzkopierer durchaus bereit ist für den Content der Industrie zu zahlen… …wenn der Preis stimmt! ;) Das, dass ganze auch Legal funktionieren kann, sieht man an Diensten wie iTunes, Steam, usw. Ja eben! Wenn die Vermaktungsstra ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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