
Google Chrome (Logo)
Die Passwort-Sicherheit scheitert häufig am menschlichen Faktor. Häufig werden zu einfache Passwörter gewählt in der Hoffnung, sich diese merken zu können. Auch werden Passwörter von einigen Nutzern mehrfach verwendet, so dass eine Kompromittierung eines Accounts alle anderen Konten des Benutzers mit gefährdet. Google will mit dem für Chrome geplanten Passwort-Manager zumindest ein Stück weit Abhilfe schaffen.
Das Tool soll auf Basis von Auto-Complete arbeiten. Wird ein Nutzer zur Registrierung aufgefordert, soll ein Icon erscheinen, dass es dem Benutzer ermöglicht, ein zufälliges Passwort zu generieren und für die Registrierung zu nutzen. Tut der Benutzer dies und wird das Passwort von der Seite akzeptiert, wird dieses zur weiteren Verwendung auf dieser Website automatisch im Passwort-Manager des Browsers gespeichert. Es ist noch nicht endgültig beschlossen, wie dieses Feature vor missbräuchlichem Zugriff geschützt werden soll. Wahrscheinlich wird es aber nur für Nutzer verfügbar sein, die eine zweite Authentifizierungs-Möglichkeit, beispielsweise SMS, hinterlegt haben.
Befürchtungen, dass die wahrscheinlich geplante Speicherung der generierten Passwörter in der Cloud Google zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle machen könnte, beantwortet der Konzern mit der Aussage, Google habe ohnehin bereits "eine Zielscheibe auf dem Rücken", so dass sich in dieser Hinsicht nicht viel ändern werde. Zudem werde durch die Zentralisierung der sensiblen Daten deren Absicherung im Grunde eher erleichert. Google schreibt sogar, in der Zukunft sei es vielleicht irgendwann möglich, nach einer befürchteten Kompromittierung alle Passwörter eines Nutzers automatisch zu ändern.
Text-Quellen: The Chromium Projects
Annika Kremer am Montag, 20.02.2012 16:50 Uhr
Was fürn Witz? Google wird immer und immer mehr zur Überwachungsmaschine, und jetzt soll man denen auch noch das Passwort anvertrauen? Allein schon deren Browser zu nutzen ist im Grunde grob fahrlässig. Seit der Änderungen ihres Datenschutzes ist es noch viel schlimmer geworden. Das gilt für al ...
Ich benutze lieber KeePass. Funzt auch in FF, Chrome und unter Android ;) ...
Ich hätte gerne einen Passwort Manager für Chrome. Inzwischen ist Chrome mein Lieblings Browser. Ich habe zwar sehr lange FireFox benutzt aber Chrome ist mir einfach lieber. ...
Wow! Das einzige was Google noch nicht von mir weis ist, ob ich im stehen oder sitzen... Naja, wenn du ein Android Smartphone mit GPS, Kompass und Beschleunigungssensoren hast könnte sich sogar das herausfinden lassen ;) ...
Auch werden Passwörter von einigen Nutzern mehrfach verwendet, so dass eine Kompromittierung eines Accounts alle anderen Konten des Benutzers mit gefährdet. bis zur flächendeckenden Einführung des vom Unternehmen favorisierten Standards OpenID Es ist also schlecht, ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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