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Der Anonymisierungsdienst Tor hat es sich schon lange auf die Fahnen geschrieben, insbesondere Menschen in autoritären Staaten zu unterstützen. Tor hilft dabei, anonym kritische Meinungen äußern zu können, und auch dabei, Zensurmaßnahmen zu umgehen. Im Iran will man nun mit einem neuen Projekt aktiv werden, um diese Rolle noch besser auszufüllen.
In einem Posting auf der Tor-Mailinglist ruft Aktivist und Tor-Entwickler Jacob Appelbaum Freiwillige dazu auf, das neue Projekt zu unterstützen. Es scheine, so Appelbaum, als werde bei "einigen der größten iranischen Internet-Provider aller per SSL/TLS verschlüsselte Datenverkehr geblockt". Viele Details seien nicht bekannt, so der IT-Experte. Das Tor-Entwicklerteam habe aber nichtsdestotrotz "für genau diesen Moment im Wettrüsten ein Ass im Ärmel": eine neuartige Technik namens "Obfuscated Bridge". Zwar sei es möglich, dass angesichts der Geschwindigkeit des Wettrüstens die neue Technologie den Aktivisten nur für wenige Tage einen Vorsprung gegenüber den Zensoren gebe, so Appelbaum. Trotzdem werde sie dringend benötigt. Er schätzt, dass sonst 50.000 bis 60.000 Tor-Nutzer im Iran nicht mehr in der Lage sein werden, online zu gehen.
Wie Appelbaum zugibt, ist die neue Software noch nicht ganz ausgereift. Insbesondere die Benutzerfreundlichkeit lasse noch zu wünschen übrig, so der Software-Entwickler. Es werden daher Freiwillige mit umfassenden technischen Kenntnissen gesucht, die bereit sind, einen Tor-Server mit der neuen Software zu betreiben.
Die "Obfuscated Bridge" dient dazu, verschlüsselte Verbindungen so zu tarnen, dass die Verschlüsselung nicht als solche erkennbar ist. Für Interessierte gibt es eine umfassende, sehr technisch ausgefallene Erklärung im Internet.
Annika Kremer am Samstag, 11.02.2012 02:26 Uhr
Meiner Auffassung nach ist das Lesen philosophischer Schriften nichts, was einen zum Philosophen macht, sondern einzig und allein der eigene Geist und seine Verwendung sind es, die Wahrheit entdecken und die Realität durchschauen können, um eine Philosophie zu schaffe ...
Er schätzt, dass sonst 50.000 bis 60.000 Tor-Nutzer im Iran nicht mehr in der Lage sein werden, online zu gehen. 50.000 bis 60.000 Tor-Nutzer im Iran sind nicht mehr in der Lage, online zu gehen: https://anonymous-proxy-servers.net/blog/index.php?/archives/327-Iran-blockiert-SS ...
Ich brauche mein Internet aber zum Arbeiten. Tor hat einstellbare Bandbreitenlimits. ...
Ich brauche mein Internet aber zum Arbeiten. ...
"Ungefährlich" ist mir einigermaßen latte. Aber ich kann das Ding nicht über mein heimisches Internet betreiben. Also wenn die juristische Sicherheit nicht so wichtig ist, kannst dus übers heimische DSL machen. Wechselnde IP-Adressen für Bridge- und Exit-No ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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