
Symantec (Logo)
Hinter dem bereits 2006 durchgeführten, aber erst kürzlich entdeckten Hack steckt die Gruppe "Lords of Dharmaraja", die angeblich in Zusammenhang mit dem Internet-Kollektiv Anonymous steht. Die Hacktivisten kündigten zunächst an, den Quellcode veröffentlichen zu wollen, nahmen davon aber später zugunsten einer Verbreitung in der Black-Hat-Szene zwecks Ausnutzen von Sicherheitslücken Abstand. Nun versuchten sie offenbar, mit der Drohung, den Code doch noch zu veröffentlichen, Geld von Symantec zu erpressen.
Nach Angaben von Symantec gaben sich Vertreter einer nicht näher benannten Ermittlungsbehörde als Symantec-Angestellte aus und verhandelten mit den Erpressern. "Die Kommunikation mit der Person/den Personen, die versuchten, die Zahlung von Symantec zu erpressen, waren Teil polizeilicher Ermittlungen," erklärte Symantec-Sprecher Cris Parden. Er ergänzte, es sei kein Geld an die Erpresser bezahlt worden. Details wollte er nicht nennen, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Die E-Mail-Kommunikation zwischen den Angreifern und den angeblichen Symantec-Mitarbeitern wurde von "YamaTough", einem der Angreifer, im Internet veröffentlicht.
Mittlerweile veröffentlichten die Hacktivisten offenbar zumindest einen Teil des kopierten Quellcodes. Auf der Tauschbörse "The Pirate Bay" wird der Code der Remote-Login-Software "pcAnywhere" zum Download angeboten. Der Link wurde unter anderem von "Anonymous IRC" sowie dem einflussreichen Anon "Sabu" auf Twitter verbreitet, was die Verbindungen der "Lords of Dharmaraja" zu Anonymous zu bestätigen scheint. Der Leak wurde als Teil der "Operation Antisec" bezeichnet.
Text-Quellen: The Inquirer Reuters
Annika Kremer am Dienstag, 07.02.2012 15:22 Uhr
Symantec weiss nicht was Liberty Reserve ist ... Und meine Oma ist gerade aufm Mond ... ...
Die Hacktivisten, die vor Jahren den Quellcode verschiedener Symantec-Produkte unautorisiert von deren Server kopierten, versuchten offenbar, von dem Unternehmen 50.000 US-Dollar - umgerechnet etwa 38.000 Euro - für den Verzicht auf eine Veröffentlichung des Codes zu erpressen. In Wirklichkeit kom ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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