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Turing erwarb sich große Verdienste im Bereich der theoretischen Informatik und formulierte zahlreiche Grundsätze, die noch heute gelten. Außerdem trug er maßgeblich zur Entschlüsselung der deutschen Enigma-Funksprüche bei und leistete so einen Beitrag zum letztendlichen Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Krieg war Turing allerdings aufgrund der Tatsache, dass er schwul war, schwerer Repression ausgesetzt und wurde 1952 schließlich verurteilt. Er wurde durch Widerruf seiner Sicherheitseinstufung bei seiner Arbeit behindert und musste sich medizinischen Maßnahmen unterziehen, die schwere Nebenwirkungen hatten. All dies trieb ihn 1954 in den Selbstmord.
Die britische Regierung hatte sich auf eine frühere Petition hin im Jahr 2009 bereits offiziell für ihr Verhalten gegenüber Turing entschuldigt. Die nun eingereichte Petition, das damalige Urteil zu widerrufen, wurde jedoch abgelehnt. Zur Begründung hieß es, Turing sei in einem ordentlichen Verfahren einer Handlung verurteilt worden, die nach damaligem Recht eine Straftat gewesen sei. "Er musste wissen, dass sein Vergehen gegen das Gesetz war und dass er angeklagt werden würde," so ein Sprecher des "House of Lords", einer der Kammern des britischen Parlaments. Es sei "tragisch", dass Turing wegen einer Straftat verurteilt worden sei, die heute "sowohl grausam als auch absurd" erscheine, eine Tragik, die durch Turings Verdienste im zweiten Weltkrieg noch deutlicher hervor trete, so der Sprecher weiter. Dennoch hätten die damaligen Gesetze eine Strafverfolgung verlangt und daher sei es seit langem gängige Praxis, "zu akzeptieren, dass solche Verurteilungen stattfanden und statt zu versuchen, den historischen Kontext zu verändern und wieder gut zu machen, was nicht wieder gut gemacht werden kann, sicherzustellen, dass wir niemals wieder zu diesen Zeiten zurückkehren".
Text-Quellen: I Programmer
Annika Kremer (g+) am Montag, 06.02.2012 20:17 Uhr
Hans Filbinger hat ja auch damals gesagt: "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein." ...
Leute, so interessant das Thema auch ist, hier geht es nicht um die Sowjetunion. Bleibt bitte beim Thema beziehungsweise kehrt zu diesem zurück. ...
UdSSR - faschistisch ? Ich glaube du solltest dich erst mal informieren bevor du so eine scheisse schreibst. Die UdSSR mag vieles gewesen sein aber ganz sicher nicht faschistisch. Seltsam ist es aber schon hier solche vergleiche zu finden aber bei themen wie zb ACTA - da sagen ...
UdSSR - faschistisch ? Ich glaube du solltest dich erst mal informieren bevor du so eine scheisse schreibst. http://s.gullipics.com/image/f/u/q/hq2x3b-j1haaj-v1mv/img.jpeg On Topic: Die spinnen doch die Britten.. statt da uralte Unrechtsurteile aufheben zu ...
Diskutiert ACTA bitte im entsprechenden Thread. Hier geht es um Alan Turing und ich möchte nicht schon wieder bergeweise OT. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.