Das Camp war bereits in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) von Dutzenden von Polizisten, darunter Riot Cops und Angehörigen der berittenen Polizei, umstellt worden. Bis zum frühen Abend war das Camp praktisch vollständig geräumt. Demonstranten kritisierten, die Polizei habe sie mit Schlagstöcken attackiert und so brutal vom Gelände geschubst, dass mehrere Personen niedergetrampelt worden wären. Angeblich wurde außerdem ein Demonstrant bewusstlos geschlagen, was die Polizei allerdings nicht bestätigte. Nach Polizei-Angaben wurde ein Beamter verletzt, als er einen Stein ins Gesicht bekam. Acht Demonstranten wurden festgenommen.
Ein Großteil der verbliebenen Camping-Ausrüstung wurde von Reinigungsdiensten entfernt oder von der Polizei beschlagnahmt. Am Ende verblieben nur noch einige leere Zelte im Park. Eine Gruppe von etwa 60 Demonstranten allerdings harrte trotz der Räumung bei winterlichen Temperaturen und Nieselregen im Park aus und kündigte an, die Proteste fortführen zu wollen. Bei einem Treffen am heutigen Sonntag soll das weitere Vorgehen geplant werden. Einige Aktivisten kündigten sogar an, in der Nähe des Parks auf der Straße schlafen zu wollen. Andere wollen in nahe gelegenen Häusern und Kirchen Unterschlupf suchen. Ein Aktivist erklärte, bei der Räumung handle es sich nicht um das Ende der Bewegung, sondern lediglich um eine Evolution. "Wir haben Räume besetzt. Wir können mehr als das besetzen. Wir können Ideen besetzen," erklärte er.
Das zweite Washingtoner Camp an der Freedom Plaza wurde von der Polizei bislang nicht weiter beachtet. Ein Polizeibeamter teilte allerdings mit, um dieses Camp werde man sich "zu einem späteren Zeitpunkt kümmern".
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 05.02.2012 17:45 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.