Logo von Paul Kochers Unternehmen Cryptography Research
Kocher erklärte, man müsste den Empfänger nur einige Meter vom Mobiltelefon entfernt platzieren und auf die richtige Frequenz einstellen. Der Empfänger fange dann elektromagnetische Wellen auf, die bei der Verwendung der Krypto-Bibliotheken des Smartphones erzeugt werden. Anschließend sei es möglich, aus diesen aufgefangenen elektromagnetischen Wellen den privaten Schlüssel des Telefons zu berechnen. "Wir stehlen den Schlüssel, während er benutzt wird. Es ist unabhängig von der Schlüssel-Länge," betonte Kocher - ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber mathematischen Angriffs-Verfahren, die mit zunehmender Länge des Schlüssels aufwändiger werden.
Kocher sagte, mit seiner Demonstration des Angriffs im kommenden Monat wolle er nicht bestimmte Smartphone-Anbieter an den Pranger stellen, sondern allgemein aufzeigen, wie die Kryptographie-Umsetzung bei derartigen Geräten verbessert werden kann. "Dies ist ein Problem, dass behoben werden kann," betonte der Verschlüsselungs-Experte. Sein Unternehmen, Cryptography Research, arbeitet angeblich bereits mit einem der führenden Smartphone-Hersteller zusammen, um eine Lösung zu finden, die den vorgestellten Angriff bei zukünftigen Modellen verhindert.
Text-Quellen: NetworkWorld
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 31.01.2012 14:07 Uhr
Was genau ver- bzw. entschlüsselt dieser RSA-Key eigentlich? Telefongespräche, Datenverbindung, Firmware, Telefonbuch, SMS, E-Mail...? ...
Der bekannte Verschlüsselungs- und Sicherheitsexperte Paul Kocher vom Unternehmen Cryptography Research hat nach eigenen Angaben eine Möglichkeit gefunden, die privaten RSA-Schlüssel mehrerer beliebter Smartphone-Modelle mit Hilfe eines AM-Funkempfängers auszulesen. Er will diesen Angriff im kommend ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
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