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Die Entscheidung Twitters, künftig nationale Filter einzuführen (gulli:News berichtete), sorgte für kontroverse Diskussionen unter Aktivisten und besorgten Internet-Nutzern. Wird Twitters neuestes Feature auf lange Sicht mehr oder weniger Meinungsfreiheit für die Nutzer bringen? Diese Frage ist schwer zu beantworten.
Thailands Regierung jedenfalls begrüßt die Ankündigung. Regierungssprecher Jeerawan Boonperm erklärte gegenüber der "Bangkok Post", das Land, dass im letzten Jahr unter anderem die Anfrage von 10.000 Facebook-Seiten wegen angeblicher Majestätsbeleidigung forderte, habe bereits eine "gute Kooperation" mit Internet-Unternehmen. Es werde nun Twitter kontaktieren, um im Rahmen des neuen Features die Kooperation zu beginnen.
Für Aktivisten könnte diese Ankündigung ein Indiz dafür sein, dass sich - etwa vom Journalisten-Netzwerk "Reporter ohne Grenzen" (ROG) geäußerte - Befürchtungen, die Schaffung einer derartigen Filter-Infrastruktur könnte zu deren exzessiver Nutzung durch Regierungen führen, bewahrheiten. "Wenn es vorhanden ist, wird es genutzt", hatte ROG gewarnt (gulli:News berichtete). Andererseits könnte, wie Asien-Korrespondent Jon Russell beim IT-Newsportal "The Next Web" anmerkt, die transparent und technisch vergleichsweise leicht umgehbar durchgeführte Filterung durch Twitter auch dafür sorgen, die Zensur-Bemühungen der thailändischen Regierung bei der Bevölkerung stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Annika Kremer (g+) am Montag, 30.01.2012 21:52 Uhr
Auch die Regierung Thailands scheint die neuen Regelungen nicht verstanden zu haben. Ob das nun gut oder schlecht ist, dass da so Doofköppe in der Regierung herumlaufen... wer weiß. ...
Dazu sag ich erst morgen was - ich hab am Wochenende ne Thai kennen gelernt, die ich wahrscheinlich heute abend wieder treffe. Mit Insiderinfos verarbeitet man das sinniger... ...
Die Regierung Thailands unterstützt offiziell die Pläne des Microblogging-Dienstes Twitter, Inhalte auf richterliche Anordnung hin für die Bewohner bestimmter Nationen zu filtern. Ein Regierungssprecher bezeichnete die Entscheidung der Twitter-Verantwortlichen als "willkommenen Schritt". Thailand is ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.