
Megaupload (Logo)
Bereits zu Beginn des vergangenen Wochenendes wandte sich die zuständige amerikanische Staatsanwaltschaft an die Hosting-Unternehmen „Carpathia Hosting Inc.“ und „Cogent Communications Group Inc“. Das Land forderte die Dienstleister auf, sämtliche Daten, die Megaupload im Rahmen der Geschäftsbeziehung speicherte, zu löschen. Bisher folgten die Serverinhaber dieser Weisung nicht. Aus rechtlicher Sicht wären die IT-Firmen zu diesem Schritt zwar nicht gezwungen, allerdings drängen sich mittlerweile andere Gründe auf, die für eine Löschung sprechen.
Durch die Ermittlungsmaßnahmen des FBI wurden sämtliche Bankkonten von Megaupload eingefroren. Folglich kann der Anbieter für die aufkommende Servermiete nicht mehr aufkommen. Die Ansprüche zum Erhalt der Datenmengen erlöschen seitens des ehemaligen Filehosters ab Donnerstag entsprechend.
Durch den erheblichen Informationsverlust würden die Uploads von rund 50 Millionen Nutzern verschwinden. Der Anwalt des beschuldigten Konzerns, Ira Rothken kämpft derweil mit allen Mitteln, um die drohende Formatierung der Server zu verhindern. So seien nicht nur etliche private Daten gefährdet, sondern auch mögliches Beweismaterial, das man vor Gericht verwenden wolle. Die US-Staatsanwaltschaft verfügt bereits über eine Kopie gewisser Teile der Dokumente. Die neuseeländische Webseite nzherald.co.nz zitiert Rothken mit den Worten: „Wir sind vorsichtig optimistisch [betreffend der drohenden Löschung], da sowohl die Vereinigten Staaten als auch Megaupload ein Interesse daran haben sollte, die Nutzer zu schützen“.
Bild-Quellen: megaupload
Text-Quellen: nzherald
Julian Wolf am Montag, 30.01.2012 18:46 Uhr
Vielleicht klaun die Maskierten ja vorher die Server und laden diverse Videos die auf den Festplatten sind auf ... hoch oder noch besser: ... Anm: der ...-Teil wurde schon gelöscht, weil die frühzeitig anfangen müssen, damit das Donnerstag auch leer präsentiert werden kann...;-) ...
:buh: Lassen Sie mich kurz überlegen.... Nein mein Herr, diese Entwicklung gefällt mir nicht! Eine Gesamtlöschung halte ich für eine vollkommen unangebrachte Holzhammermethode die jeder vernünftigen Grundlage entbehrt. Ich selbst hab auf Megaupload noch weiß Gott wie viele Gigabyte an Mediend ...
Die US-Regierung greift also auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler in den Wettbewerb ein. Ist ja ein toller Investitionsstandort. Nicht jedoch, wenn das mit dem Unternehmen Verbundene potentiell illegal sein könnte. ...
Die US-Regierung greift also auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler in den Wettbewerb ein. Ist ja ein toller Investitionsstandort. ...
Welche Hoster sind überhaupt noch übrig? x7 ist jetzt auch weg und Hotfile verlangt nen Account. Ungefähr noch 328237237232990129127812 andere. Netload und Share-Online wie gehabt :) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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