
Statue des verstorbenen Kim Jong-il
Das Volk der Demokratischen Volksrepublik Korea wurde kürzlich verwarnt, man müsse mit entsprechend hohen Strafen rechnen, wolle man in den ersten 100 Tagen nach dem Tod des ehemaligen Machthabers ins Nachbarland China ausreisen oder sein Handy benutzen. Hintergrund der Ausreisebemühungen vieler Bürgerinnen und Bürger Nordkoreas ist eine aktuelle Hungerkatastrophe, die sich nach Informationen vom „Telegraph“ immer weiter im Land ausbreiten soll.
Auch wegen der schlechten Versorgungslage scheint die Regierung mit vermehrtem Widerstand zu rechnen. Mit dem restriktiven Verbot von Handys versucht man offenbar zu vermeiden, dass negative Berichte nach außen dringen. Womöglich will man auch verhindern, dass die Betroffenen erfahren, mit welchen Mitteln Menschen in anderen Ländern - etwa im arabischen Raum, wo bei Aufständen Mobilfunktelefone und soziale Netzwerke eine große Rolle spielten - ihre Aufstände organisierten. Auf Nordkorea passt das Beispiel aber nur sehr bedingt. Bei den unerschwinglich hohen Preisen und nur etwa 700.000 Handys im ganzen Land dürfte es grundsätzlich sehr schwer fallen, die Geschehnisse des Nahen Ostens zu wiederholen.
Bild-Quellen: ya-wen.deviantart.com
Text-Quellen: inquirer.net the telegraph
Lars Sobiraj am Montag, 30.01.2012 18:04 Uhr
... Man darf nicht vergessen, dass er maßgeblich am antikolonialen Befreiungskampf beteiligt war, maßgeblich daran beteiligt war, Korea vor völkerrechtswidrigen Einmärschen von insgesamt 16 Nationen zu schützen und maßgeblich daran beteiligt war, das Land, ...
Jonny, danke für deinen wirklich hilfreichen und aufschlussreichen Beitrag!! Das macht die Sache nicht gerade leichter, dass man offenbar nicht alles glauben darf was die Medien so alles an "News" produzieren. Wenn DU, Ghandy, diese gefakten "News" einfach übernimms ...
immer wieder schön, wenn solch "spitzenmeldungen" entkräftigt werden :T ...
Gruß aus Pyongyang: die Meldung ist eine absolute Ente; hier nutzen die Leuten ihre Handies weiter wie gehabt und auch öffentlich. Es gab und gibt keine Einschränkungen. Es ist ein landesinternes 3G-Netz, welches die hiesige Telecom gemeinsam mit der ägyptischen "Orascom" aufgebaut hat und betre ...
@ bollschewist: Solange die hiesige Moderation weiterhin nichts dagegen hat, stelle ich mich jeder Frage - würde die Mods aber auch verstehen, hier so langsam einen Schlussstrich unter meine Erzählungen ziehen zu wollen :). Nordkoreas Geschichte verlief ziemlich gut verglei ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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