
Die falsche Nadel auf der Platte?
„Letztendlich ist es in ihrem (Googles) Interesse, dass die Inhalte weiterhin fließen. Das wird nicht passieren, sofern dafür nicht gezahlt wird. Ich glaube nicht, dass wir uns auf Politiker verlassen können, die Angst davor haben unpopulär zu sein, weil sie nicht über den Willen und die Freizügigkeit in technischen Belangen verfügen.“ Doch McGuinness hatte gestern beim Panel noch mehr in Richtung des Suchmaschinenanbieters zu sagen. „Unterschätzt niemals die Fähigkeit eines Monopols, sich selbst zu verteidigen“, sagte er bezüglich der Anti-SOPA Proteste des Unternehmens. Die Tatsache, dass Google für die Petition sein komplettes Netzwerk in ein Lobby-Werkzeug umfunktionieren konnte, heiße nicht, dass jeder Unterzeichner die Realität verstanden habe. „Es war nicht wirklich eine Debatte, es war vielmehr eine Demonstration (der Macht von Google).“ Daneben verurteilte McGuinness das Unternehmen erneut, weil es nicht wie von ihm gewünscht alle Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten entfernt. „Es versetzt mich in Erstaunen, dass Google noch immer nicht das Richtige getan hat.“ Wenn dort jemand nach Musik von U2 oder PJ Harvey sucht, erleben die Surfer ihre Suche als einen virtuellen Einkaufsladen illegaler Möglichkeiten. „Sie haben nichts wichtiges getan, um die Leute davon abzuschrecken.“ Auch an die Regierungen anderer Länder Europas richtete er sein Wort. Frankreich sei bei der Pirateriebekämpfung „wegweisend“. Deutschland und Großbritanninen würden diesbezüglich hinterher hinken. Kleinere Staaten wir Tschechin würden gar den Fortschritt aufhalten.
Der Streamingplattform Spotify warf er mangelnde Transparenz vor. Da einige Plattenlabels Eigentümer seien, liege die mangelnde Transparenz an ihnen selbst. Spotify sei für die Künstler eher ein Medium zur Promotion denn ein echtes Geschäftsmodell. McGuinness würde neue Stücke lieber dem DJ eines bekannten Senders als Spotify überlassen. Zwar würde er den Dienst gerne künftig überall sehen, einen finanziellen Vorteil kann er für Musiker aber nicht darin erkennen. Dennoch sei der Dienst insgesamt positiv zu beurteilen.
Bild-Quellen: mythopoeikon.deviantart.com
Text-Quellen: hypebot music:)ally MusikWoche
Lars Sobiraj am Montag, 30.01.2012 16:31 Uhr
Klar hat er recht wenn er sagt, ne Monopolstellung is gefährlich. Wie schnell wäre SOPA wohl vom Tisch wenn Google damit drohen würde, sich aus den USA zurückzuziehen wie sies in China gemacht haben und womöglich amerikanische Adressen sperren. Aber wie mein Vorposter schon sagte, lieber Google ...
Na ja, schaut man sich den Marktanteil bei den Suchmaschinenanbietern an, könnte in manchen Ländern schon der Eindruck eines Quasi-Monopols entstehen. Und mir ist auch nicht entgangen, dass Google sehr gut darin ist, gerade bei Urheberrechtsfragen Lobbyarbei ...
Na ja, schaut man sich den Marktanteil bei den Suchmaschinenanbietern an, könnte in manchen Ländern schon der Eindruck eines Quasi-Monopols entstehen. Man könnte doch folgendes Bild als Gleichnis heranziehen: Das Internet ist wie ein Buch und GOOGLE ...
Na ja, schaut man sich den Marktanteil bei den Suchmaschinenanbietern an, könnte in manchen Ländern schon der Eindruck eines Quasi-Monopols entstehen. Und mir ist auch nicht entgangen, dass Google sehr gut darin ist, gerade bei Urheberrechtsfragen Lobbyarbeit für die eigenen Vors ...
dass das was zum Anstoßen vorhanden ist Ich hab mir die Freiheit genommen das voraus zusetzten, allerdings bin ich mir hier auch nicht mehr bei alle Borduser so sicher ob man das voraussetzten kann. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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