Die Auswirkungen dieses Phänomens schlagen sich vor allen im sozialen Bereich wieder. Viele der befragten Mädchen, die angaben, viel gleichzetig zu surfen und fernzusehen, fühlten sich weniger von Gleichaltrigen akzeptiert und schliefen weniger. Befragt wurden für diese Studie 3.461 Mädchen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren. Gefragt wurde unter anderem, wie viel Zeit die Mädchen pro Tag mit Fernsehen, Surfen, Chatten, Telefonieren, Hausaufgaben und SMS-Schreiben verbringen. Auch wurde gefragt, ob mehrere dieser Tätigkeiten zur gleichen Zeit ausgeübt werden.
Als einen Grund für den negativen Einfluss auf die emotionale Entwicklung der Befragten vermuteten die Wissenschaftler, dass persönliche Gespräche mit Mitmenschen wichtig seien. Man könne die Gefühle des Anderen an seinen Gesichtsaudrücken ablesen. Die Wissenschaftler bezweifelten aber, dass Kinder dies schaffen könnten, wenn sie zu sehr von anderen Medien abgelenkt sind.
Besonders "erschütternd, beunruhigend, beängstigend" seien die Ergebnisse der Studie, da das Alter der Befragten in höchstem Maße wichtig sei für soziale Entwicklung. Außerdem fingen Kinder und Jugendliche immer früher mit Medienkonsum an. Anscheinend können Formen von digitaler Kommunikation wie SMS, Chats oder Emails ein persönliches Gespräch also nicht ersetzen. Interessant wäre es aber auch zu wissen, wie Erwachsene von gleichzeitigem Medienkonsum beeinflusst werden. Eventuell sind Kinder stärker für emotionale Störungen durch Multitasking prädestiniert, da sich ihre Psyche noch in der Entwicklung befindet. Auch ist nicht bekannt, ob sich diese Störungen mit der Zeit wieder "auswachsen".
Im Fachmagazin "Developmental Psychology" wiesen die Wissenschaftler aber auch darauf hin, dass noch kein endgültiger Beweis für einen Zusammenhang dieser Faktoren erbracht worden sei.
Text-Quellen: golem
Robert Clausen (g+) am Samstag, 28.01.2012 22:57 Uhr
Eine Gleichgültigkeit und "kälte" würde ich nur der Werbung zuschreiben, die auf "brutalster" Weise unsere Emotionen und Sinne abstumpft. Fragt sich nur, wo Werbung aufhört und "nicht Werbung" anfängt. Selbst die Sendungen, die keine Werbung senden, sind genau so wie d ...
Was hat das nun mit den Griechen zu tun ? Das Zitat stammt von Aristoteles. ...
Ich würde behaupten, dass im TV die Emotionen eine starke Rolle spielen und dort sogar "übertrieben" zum Ausdruck gebracht werden. Die Auflösung steigert sich langsam soweit, dass auch die kleinsten Zuckungen im Gesicht wahrgenommen werden. Mein Ziel ist es nicht TV und Gespräche gleichzusetzen, abe ...
Bei allem Respekt für kritisches Denken glaube ich nicht, dass das in der Altersgruppe der acht- bis zwölfjährigen wirklich ein zentrales Thema ist. Die Kids dürften nur in den seltensten Fällen (Hochbegabte mit sehr kritischem Elternhaus oder so) im Internet nach politischen oder gesellschaf ...
Logisch, nur die daraus geschlossenen Schlüsse sind falsch, bzw. die Gründe. Klar sind (fühlen?) sie sich weniger akzeptiert und schlafen weniger - sie können sich nämlich ein besseres Bild der Welt machen als diejenigen die nur Fernsehen und daher nur vorgefertigte Meinungen kennen. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.