
Am Montag, dem 18. Mai 2009, werden etwa 800 Personen einen Zugang zu dem 224 Millionen Pfund teuren System erhalten. Dabei geht es um eine Art "Testlauf", bei dem "Professionelle aus der Praxis" lernen sollen, mit dem System zu arbeiten und Feedback zu geben, um es weiter zu verbessern. Dabei erhalten Sozialstellen, Schulen, hohe Vertreter des Gesundheitswesens, sowie die Polizei Zugang zu ContactPoint. Die 800 Testkandidaten seien sorgfältig ausgesucht worden, heißt es von offizieller Stelle.
In der Datenbank sind die Daten aller 11 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus Großbritannien enthalten, sowie weitere Informationen, zum Beispiel auch über die Erziehungsberechtigten. Das Projekt ist sehr umstritten, Datenschützer sehen Grundrechte beschnitten (gulli:news berichtete), und selbst konservative Politiker sehen eine große Gefahr für Kinder in der Datenbank, die Kinder eigentlich schützen sollte (gulli:news berichtete).
Der Sinn der Datenbank soll sein, das einzelne Stellen einen besseren Zugriff auf die Daten der Kinder haben und sich auch untereinander besser austauschen können. Informationen zu einzelnen Sachlagen oder Fällen (zum Beispiel im medizinischen oder polizeilichen Bereich) sollen nicht Teil der Datenbank sein, dafür aber Informationen zu Wohnort, Schule und Hausarzt. Die persönlichen Informationen zu den etwa 52.000 "risikobehafteten" Kindern (zum Beispiel bei Zeugenschutz oder Flucht vor häuslicher Gewalt) sollen in der Datenbank zusätzlich "geschützt" werden. Die jährlichen Kosten für die Aufrechterhaltung dieser Datenbank belaufen sich auf 44 Millionen Britische Pfund. (020200) (via cypnow, Register, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 17.05.2009 17:03 Uhr
Wie gläsern muss der Bürger da noch werden, bis bei denen die "Bombe" hochgeht und die Leute sich das nicht mehr bieten lassen? Hier hast du deine Antwort: YouTube: Überwachungsstaat - wie der Frosch im heißen Wasser[/url ...
Großbritannien ist ein schönes Land, vorallem nach Schottland sollte man mal gereist sein. ... Die Betonung liegt auf "gereist", denn in Großbritannien wohnen will ich definitiv nicht. Wie gläsern muss der Bürger da noch werden, bis bei denen die "Bombe" hochgeht und die Leute sich das nicht m ...
hahaha... datenschützer in england... die habns echt nicht leicht. würd mich interessiern ob die mal irgendwas erreicht haben. ...
Das ist wohl das Einzige was dir dazu einfällt? Dass Orwell auch nur "geklaut" hat, hast du wohl nicht recherchiert....ach wo, recherchieren, hauptsache wir labern erstmal und zwar dagegen! Ne? Also das würde mich jetzt interessieren. Hat er nicht? Beleg? ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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