Hannibal veröffentlichte über seinen Pastebin-Account zahlreiche sensible Daten arabischer Internet-Nutzer, darunter mehrere zehntausend - nach eigenen Angaben etwa 100.000, Analysen zufolge eher rund 20.000 - Facebook-Logins (gulli:News berichtete). Nun brach OxOmar allem Anschein nach in den Account ein und hinterließ dort eine Nachricht, in der er erklärt, er möge nicht, was Hannibal getan habe, und dieser sei ein "verdammt schlechter jüdischer Hacker". "Das Spiel hat gerade begonnen, nun bekommst du eine weitere Lektion, dass du leicht zu schlagen bist," so OxOmar in dem für die Nachrichten beider Seiten charakteristischen fehlerhaften Englisch. Die zuvor über das Pastebin-Konto einsehbaren, von Hannibal veröffentlichten Daten wurden gelöscht. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sie mittlerweile im Internet verbreitet wurden und somit nach wie vor verfügbar sind.
Hacktivisten beider Seiten hatten seit Wochen Ressourcen des jeweils gegnerischen Landes attackiert. Der Angriff von OxOmar auf Hannibal ist allerdings der erste Fall, in dem sich die Hacktivisten gezielt gegeneinander wenden, und fügt dem Cyber-Kleinkrieg eine neue, persönlichere Ebene hinzu. Es bleibt abzuwarten, wie Hannibal auf diese Provokation reagieren wird. Es lässt sich wohl sagen, dass die Kombination von pubertärem Geltungsdrang, extremem Patriotismus und komplizierten politischen Hintergründen, die in diesem Umfeld zum tragen kommt, Besorgnis erregend ist.
Text-Quellen: The Next Web
Annika Kremer (g+) am Freitag, 27.01.2012 12:55 Uhr
In Games löse ich solche Krisenherde immer recht einfach: H-Bombe und keiner ist besser dran als der andere. Gibt genug Leute, die sich dann da wieder ansiedeln können :p Kinder, echt. Werdet erwachsen. Als wär eure Regierung/Armee heilig und nur das Komplementär des jeweils anderen das ultimativ B ...
Bei den hacktivistischen Auseinandersetzungen im Rahmen des Nahost-Konflikts gibt es eine neue Entwicklung: der saudi-arabische Hacktivist "OxOmar" brach offenbar in den Pastebin-Account seines israelischen Rivalen "Hannibal" ein und manipulierte diesen. Er leitete damit eine neue Runde in dem von i ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.