Screenshot des Spiels
Sowohl bei Zyngas „Dream Heights“ als auch bei NimbleBits „Tiny Tower“ muss der Spieler die Struktur von Hochhäusern verwalten. Ziel ist es, die jeweiligen virtuellen Bewohner durch richtige Investitionen glücklich zu machen. Mit einer entsprechenden Applikation für das Apple iOS-Betriebssystem wurde NimbleBits Spiel 2011 zum iPhone-Spiel des Jahres gewählt. Mitte Januar ging Zyngas Mobilegame „Dream Heights“ an den Start.
Tatsächlich weisen beide Produkte erhebliche Parallelen auf. Zwei Videos zeigen, dass beiden Titel die gleiche Grundidee innewohnt (siehe unten). Ian Marsh, einer von nur drei Entwicklern bei NimbleBit, reagierte auf die angebliche Kopie mit einem offenen Brief an die Konkurrenz. Dort belegt der aufgebrachte Programmierer mit einigen Screenshots die Ähnlichkeit der Software. In einem kurzen Text dankt er „allen 2.789“ Zynga-Mitarbeitern, dass sie solch große Fans von Tiny Tower seien. Für die Zukunft wünsche man dem Konzern alles Gute mit dem Spiel und hoffe, man könne das Geschäft der Konkurrenz auch künftig mit den eigenen Produkten inspirieren. Außer den ironischen Zeilen ist dem Schreiben nichts beigelegt. Von einem juristischen Vorgehen ist folglich nicht die Rede.
Neben einigen sympathisierenden Fans taten sich als Reaktion auch kritische Stimmen auf. So schreibt der Blog Kotaku, dass die Übernahme von Ideen im App-Geschäft üblich sei. Selbst das überaus erfolgreiche Angry Birds sei mit etwas Fantasie von anderen Titeln abgekupfert worden. Und auch die Idee von Tiny Tower stamme keinesfalls direkt von den Entwicklern. Bereits 1994 gab es einen vergleichbaren Titel namens „SimTower“, der aus der Spieleschmiede Maxis stammte. Unter dem Strich sei es zwar „uncool“, dass Zynga ein ähnliches Spiel veröffentlichte, das mobile Gaming-Business profitiere jedoch seit Jahren von der Nachbildung bekannter Flash-Games, die zuvor nur auf dem Computer spielbar waren.
Tiny Tower
Dream Heights
Text-Quellen: kotaku amazonaws
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 26.01.2012 18:42 Uhr
Aber hier zu schreien es sei etwas abgekupfert worden ist einfach nur dreist. y? natürlich gibt es immer mal wieder ähnliche spiele oder welche mit dem gleichen konzept aber in diesem fall ist es praktisch exakt das gleiche mit einer (sehr leicht) veränderten grafik ...
Simtower hat auf jedenfall nach wie vor mehr Stil als beide Plagiate zusammen. Und irgendwo muss ich das Spiel noch als Mailanhang rumfliegen haben. Aber hier zu schreien es sei etwas abgekupfert worden ist einfach nur dreist. ...
Ideen Diebstahl im Game Design?! Woot.. jeder Entwickler gibt sich soviel mühe jährlich immer wieder was neues auf den Markt zu bringen und die kopieren einfach?.. Sowas von dreist. ...
hier ist der "brief" :D gute reaktion find ich https://s3.amazonaws.com/nbpromo/dearzynga.jpg edit: gerad gemerkt das er doch schon da unten verlinkt ist ...
1994 - SimTower Das hab ich doch schon tausenmal besser gefunden ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Sim_Tower http://s.gullipics.com/image/4/u/8/hq2x3b-j1wicj-3xnk/img.jpeg ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.