Seit Wochen häufen sich Angriffe pro-israelischer und pro-arabischer Hacktivisten auf Ressourcen der jeweils anderen Seite. Ausgehend von einem Angriff des angeblich saudi-arabischen Hacktivisten "OxOmar", der die Kreditkarten-Details zahlreicher Israelis samt Aufforderung zu deren Missbrauch ins Internet stellte, kam es zu zahlreichen DDoS-Angriffen, Daten-Leaks und Defacements. Jüngstes Beispiel ist ein Angriff pro-israelischer Hacktivisten auf die Websites von arabische Finanzmärkten.
Einem Bericht der israelischen Zeitung "Haaretz" zufolge nennen nennen sich die pro-israelischen Hacktivisten "IDF-Team". Die IDF ist die "Israeli Defense Force", also die israelische Armee. Ob die Hacktivisten allerdings tatsächlich mit den Streitkräften in Verbindung stehen oder - was wahrscheinlicher ist - mit diesem Namen lediglich ihren Patriotismus ausdrücken wollen, ist unbekannt.
Das IDF-Team schaffte es offenbar, den Betrieb der Websites der Börsen von Saudi-Arabien und Abu Dhabi empfindlich zu stören. Auch die Websites mehrere Banken - darunter der Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate - legten die Angreifer lahm. Im Zuge dessen kündigten sie außerdem gleich weitere "Racheakte" an, sollten pro-arabische Hacktivisten ihre Angriffe gegen israelische Ressourcen fortsetzen.
Die genaue Angriffs-Methodik ist unbekannt. Die Umstände deuten aber auf eine der zahlreichen Varianten eines DDoS-Angriffs hin. Auf ähnliche Art und Weise wurden am vergangenen Montag zahlreiche israelische Websites durch die Hacktivisten-Gruppe "Nightmare" lahmgelegt (gulli:News berichtete). Es steht zu vermuten, dass die gegenseitigen Angriffe auch in nächster Zeit weitergehen werden.
Text-Quellen: TechNewsWorld
Annika Kremer (g+) am Freitag, 20.01.2012 16:55 Uhr
Ich finds fast schon ein wenig traurig was man heute unter dem Begriff "hacking" versteht. Mit "hacking" verband man früher das ausgeklügelte Arbeiten mit dem Betriebssystem selbst, nicht das Ausführen irgendwelcher DDOS-Attacken. Alles kein Vergleich zu Stuxnet. ...
Wie überraschend das der Kindergarten auch in den Cyberspace rüberschwappt. Bäh bäh bäh wenn jemand uns hackt hacken wir irgendwen anders zurück bäh bäh bäh. Eigentlich verdienen die Hacktivisten einen Preis, weil ihr unermüdlicher Einsatz doch zeigt warum es im nahen Osten niemals Frieden geben wi ...
Da sollten beide Seiten einmal aufpassen. Da wird viel Frust von arabischer Seite abgelassen, allerdings sind die Jungs nicht allein. Da sind noch immer einige Jungs am Testen, wo die Schwachstellen der Israelis sind. Und das sind keine Araber. Wenn die Israelis glauben, das ihr Militärgeheimdiens ...
Die Hacker-Angriffe im Nahen Osten gehen weiter. Jüngstes Opfer waren mehrere arabische Finanz-Institutionen, die durch Attacken - wahrscheinlich durch DDoS-Angriffe - einer pro-israelischen Gruppe von Hacktivisten lahmgelegt wurden. Ein Ende der gegenseitigen Angriffe scheint derzeit nicht in Sicht ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.