Megaupload ist down!
Dem Unternehmen wird vorgeworfen, urheberrechtlich geschützte Inhalte der Unterhaltungsindustrie im Wert von 500 Millionen US-Dollar illegal in Umlauf gebracht zu haben. Neben den verhafteten Personen befinden sich zwei weitere Angeklagte derzeit auf freiem Fuß. Vor dem Takedown gab Megaupload bekannt, es sei absolut legitim, dass man für so viel Traffic im Internet verantwortlich sei. Man plane den Dienst im Gegensatz zur Auffassung der US Behörden dauerhaft anzubieten. Die Vorwürfe der Justiz seien total überzogen. "Sollte die Content-Industrie einen Vorteil aus unserer Popularität ziehen wollen, wären wir glücklich mit ihnen in den Dialog zu treten", hieß es auf ihrer Webseite. "Wir haben einige gute Ideen. Tretet mit uns in Kontakt." Ein Rechtsanwalt, der das Unternehmen letztes Jahr in einem Verfahren vertrat, war heute gegenüber AP zu keiner Stellungnahme bereit.
Zur Festnahme auf Drängen der US Bundesbehörden kam es, weil man urheberrechtlich geschütztes Material unter anderem auf gemieteten Servern in Ashburn, Virginia feststellen konnte. Kim Schmitz wird in der Klage vorgeworfen, alleine im Jahr 2010 42 Millionen US-Dollar mit seinem Unternehmen umgesetzt zu haben.
20 Durchsuchungsbefehle sollen nach Informationen von TorrentFreak in den USA und acht anderen Staaten ausgeführt worden sein. Darunter Server in den Niederlanden, Kanada und den USA. Einige Luxusautos zuzüglich zu einem Guthaben in Höhe von 50 Millionen US-Dollar wurden beschlagnahmt. Das Justizministerium strebt je nach Schwere des Verbrechens maximale Strafen in Höhe von fünf bis zu 20 Jahren an.
Update: (von Ghandy um 23:10 Uhr)
Nach Angaben des FBI ergingen die Anklagen an sieben Personen und zwei Unternehmen, die für die Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden. Die durchgeführten Aktionen sollen zur Bekämpfung der umfangreichsten Urheberechtsverletzungen in der Geschichte der USA zählen. Kim Schmitz, Finn Batato, Mathias Ortmann und Bram van der Kolk wurden heute in Auckland (Neuseeland) festgenommen. Julius Bencko, Sven Echternach und Andrus Nomm werden ebenfalls angeklagt, sie wurden aber nicht verhaftet. 18 Domains habe man im Zuge des Verfahrens beschlagnahmt. Mindestens 175 Millionen Dollar sollen nach FBI-Angaben mit dem Verkauf von Online-Werbung und Premium-Zugängen erwirtschaftet worden sein. Den Betreibern wird unter anderem vorgeworfen, sie hätten Uploader von besonders beliebten Dateien finanziell vergütet, anstatt ihnen bei Urheberrechtsverletzungen den Account zu sperren.
Text-Quellen: npr.org New York Times TorrentFreak
Lars Sobiraj (g+) am Donnerstag, 19.01.2012 22:39 Uhr
@meranti Woher nimmst du diese Ansicht?! Wenn das wahr ist, gibts im Web irgendwelche Beweise für deine Argumentation? Das steht doch in dem Zitat, dass ich geposted habe. Laut Staatsanwaltschaft wurden keine Maßnahmen erhoben gegen Nutzer, die seit Jahren urheber ...
USA beantragen Auslieferung http://futurezone.at/digitallife/7798-usa-beantragen-dotcom-auslieferung.php ...
@meranti Woher nimmst du diese Ansicht?! Wenn das wahr ist, gibts im Web irgendwelche Beweise für deine Argumentation? @alle, die schon gepostet haben Hier meine Meinung dazu: Ich bin nicht der Überzeugung, dass Seiten wie RapidShare oder Youtube sowie Netzwerke wie StudiVZ und Facebook sowie Tw ...
Auch gegen Nutzer, die über Jahre hinweg tausende von geschützten Dateien auf Megaupload hochgeladen haben, wurden keinerlei Maßnahmen erhoben, stellt die Staatsanwaltschaft fest. Daraus schließe ich, dass Daten von Uploadern gefunden wurden. Wie sonst sollten sie festgestellt haben ...
Scheinbar wurden die Anklagepunkte jetzt nochmal erweitert, sieht nicht gut Kimble :cool: http://kimbleblog.wordpress.com/2012/02/18/kim-schmitz-us-behorden-erheben-n ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.