
Identified - who are you?
Bereits im September 2011 wurde diese Berufssuchmaschine als Betaversion veröffentlicht. Dabei werden Scores in den Bereichen Berufsleben, Ausbildung und soziale Netzwerke vergeben. Die Plattform bedient sich den Profilen von Facebook, die ihnen die Bewerber freiwillig zur Verfügung stellen. "Identified" liest bei Facebook aber auch die Daten aller Kontakte mit aus. Nur registrierte Benutzer, die ihre Daten freigegeben haben, dürfen alle Suchergebnisse sehen. Damit möchte man so viele Menschen wie möglich dazu bringen, sich ebenfalls anzumelden, damit sie nach dem Schneeballsystem ihre und die Angaben ihrer Kontakte zur Verfügung stellen.
Zudem kann man als Bewerber nachschauen, welchen Punktestand die eigenen Kontakte im Vergleich zu einem selbst erreichen. Auch kann man sich dort im Vergleich zu allen anderen Mitarbeitern des eigenen Betriebs, Mitschülern oder Kommilitonen seines Jahrgangs betrachten. Ranking und Scoring dienen vor allem den Personalchefs als Anhaltspunkt bei der Auswahl neuer Mitarbeiter. Zu Beginn wurden die Informationen von 40 Millionen US-Amerikanern ausgewertet und angeboten. Die meisten davon waren nicht einmal dort registriert. 60.000 Unternehmen und 8.000 Hochschulen aus allen Teilen der USA waren von Beginn an dabei.
Ist man in sozialen Netzwerken besonders aktiv, kann man damit angeblich die Ausbildung auf einer weniger renommierten Schule wieder ausgleichen. Nach Auskunft der Unternehmensleitung von "Identified" seien die Scores keine Beurteilungen, sondern lediglich relevante Ergebnisse von Suchanfragen. Besonders positiv sollen sich enge Kontakte zu gut platzierten Personen auswirken. Nicht die Masse, sondern die Qualität des Umfelds bei Facebook entscheidet über die eigene Beurteilung durch die Software.
Wollen Unternehmen ihre Bewerber aus dem Datenpool auswählen, müssen sie dafür eine Gebühr entrichten. Die Benutzer hingegen bezahlen - ähnlich wie bei Facebook selbst - "nur" mit ihren Daten. Wer auf der Webseite sehen will, was Teilnehmer und Unternehmen mithilfe von "Identified" über einen herausgefunden haben, muss ebenfalls seine Daten freigeben. Das war auch der Grund, warum wir auf einen Testlauf mit unserem realen Facebook-Account freiwillig verzichtet haben. Die Betreiber erwarten, dass ihre Seite schnell expandieren wird. Man könne den Dienst neben der Jobsuche auch für andere wirtschaftliche Zwecke einsetzen.
Bild-Quellen: emberblue.deviantart.com
Text-Quellen: unwatched.org datenschutz.de forbes.com
Lars Sobiraj am Donnerstag, 19.01.2012 21:51 Uhr
Glaub ich nicht. Die werden noch sehen, das dieses Bewertungssystem absoluter Müll ist. Freu mich schon auf die ersten Unternehmen die die verklagen, weil sie nur noch Idioten in ihren Büros sitzen haben. Wie soll man denn bitte über die genannten Bedingungen herausfinde ...
der leistungsstärksten A.I. der Welt Ich finde, dass die heutigen K.I.s alle diesen Namen eigentlich nicht verdienen. Keine von dene ist wirklich intelligent, die rechnen einfach nur super schnell, mehr nicht. Man sagt ja, uns fehlt die richtige Programmiersprache fà ...
Dann gibt's demnächst kein Black Hat SEO mehr, sondern auch ein Black Hat Scoring Facelifting. Oder eine illegale Scoring Optimierung oder so etwas. ;-) Darf ich vorstellen ich bin SSO(Stasi scoring Optimazer) ab 99€ im Monat veröffentliche ich tägich Stasi Optim ...
Barclays, McKinsey, Google, Disney, Levi Strauss und viele mehr nutzen den Dienst bereits. zur News denen geht es wohl kaum um bewerber... ...
Ist diesen Unternehmen denn noch nicht in den Sinn gekommen, dass jemand, der einen Persönlichkeitsstrip auf Facebook hinlegt, auch bei Firmeninternas nicht unbedingt die Schnauze halten kann? Ich zumindest würde so jemanden niemals einstellen, da hätte ich kein Vertrauen. Und auch bei dessen In ...
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 15:15 Uhr
So schnell wie ursprünglich geplant wird man ACTA nicht umsetzen können. Eine erste große Protestwelle rollte letztes Wochenende über alle internationalen Spitzenpolitiker hinweg. Die nächste wurde bereits angekündigt. Sie befindet sich in Planung. Wenn ACTA dennoch umgesetzt wird, was könnte sich dadurch verändern? Ein Gespräch mit dem fraktionslosen österreichischen Politiker Martin Ehrenhauser.
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 18:18 Uhr
Udo Vetter beschreibt einen kuriosen Fall, bei dem Polizisten in ein Grundstück eindringen, für das kein Durchsuchungsbeschluss vorliegt. Ihre Begründung für die Missachtung der Strafprozessordnung: Hätten sie den zuständigen Richter hinzugezogen, so hätte der Betroffene wegen der Verzögerung unverhältnismäßig lange in Haft verbleiben müssen. Auch auf die Hinzuziehung von Zeugen wurde verzichtet.
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