
Privatsphäre bei Facebook?
Apple wird möglicherweise diese Technologie einsetzen, um künftige Gerätegenerationen zu entsperren. Erkennt das Gerät den Ausschnitt eines Gesichts, etwa die Nase oder den Mund des Besitzers, gibt die Software das Gerät bei einer Übereinstimmung frei. Im Jahr 2010 hatte Apple das schwedische Unternehmen Polar Rose gekauft, welches sich auf das Thema Gesichtserkennung spezialisiert hat.
Facebook hingegen sei nach Ansicht von Frau Dr. Sommer „nicht transparent“, weil beispielsweise die Texte der AGBs schwer verständlich seien. Die erteilte Zustimmung ändere außerdem nichts an der Rechtslage des jeweiligen Staates. Die Abgabe der Rechte am eigenen Bild seien nur unter bestimmten Voraussetzungen rechtswirksam. Alle Nutzer sollten sich zudem bewusst machen, dass sie beim Taggen ihrer Bekannten oder Freunde Facebook die Rechte Fotos Dritter übertragen, sofern diese ebenfalls die AGBs von Facebook bestätigt haben. Jeder solle sich nach Ansicht von Frau Dr. Sommer genau überlegen, ob er die eigenen Schnappschüsse oder Urlaubsfotos dort hochlädt. Die Software zur Identifikation der fotografierten Personen arbeite immer effektiver. Je höher die Trefferquote, umso besser ist jede Person im Internet auffindbar. Momentan sei noch überhaupt nicht absehbar, wie sich dieser Bereich weiter entwickeln wird. Überall im Web werde fleißig gesammelt, nichts sei wirklich kostenlos. Überall zahle man mit seinen Daten. Oftmals hätten die Surfer allerdings keine Ahnung, wie dieses Geschäftsmodell hinter den Fassaden funktioniert.
Die Bremer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit glaubt, es werde immer schwieriger, wenig bis keine Spuren im Internet zu hinterlassen. Du willst die Gesichtserkennung bei Facebook deaktivieren? Öffne zunächst deine Privatsphäre-Einstellungen. Suche den Menüpunkt „Funktionsweise von Markierungen“. Dort kannst du derzeit fünf verschiedene Optionen individuell bearbeiten. Weitere Informationen zum Thema Tagging bei Facebook findest Du hier. Dort kannst Du auch erfahren, wie man bereits aktive Markierungen der eigenen Fotos wieder entfernen kann. Ein immer wiederkehrender Blick in die Einstellungen der Privatsphäre lohnt aber, weil diese ständig von Facebook verändert werden. Was heute gilt, kann morgen schon wieder der Vergangenheit angehören.
Bild-Quellen: quartertofour.deviantart.com
Text-Quellen: heise online
Lars Sobiraj am Montag, 16.01.2012 18:53 Uhr
@Rob_ert: Nun ja, in dem Fall könntest Du nur komplett NEIN zu Facebook sagen und es bliebe dir verwehrt. Schlicht und ergreifend. Also entweder JA zu allem Scheiß oder Du bist raus aus der Webseite. wie ich auch schrieb :beer: ...
@Rob_ert: Nun ja, in dem Fall könntest Du nur komplett NEIN zu Facebook sagen und es bliebe dir verwehrt. Schlicht und ergreifend. Also entweder JA zu allem Scheiß oder Du bist raus aus der Webseite. ...
Vor allem kritisiert sie, dass jeder User mit Zustimmung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) automatisch das Nutzungsrecht am eigenen Bild aufgäbe. Schlimmer finde ich da vielmehr, dass sich überhaupt nicht um den Datenschutz bzw. die Nutzungsrechte der User gekümmert wird, ...
...„nicht transparent“, weil beispielsweise die Texte der AGBs schwer verständlich seien. Also es liest sich der doch eh keiner die Agb Eula oder sonstwas richtig durch. Und was will man machen, wenn man nicht allen Sachen zustimmt - man kann nur nein sagen und ...
das ist bestimmt auch nicht so günstig wenn man einen zwilling hat :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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