Screenshot von kinox.to
Laut dem doubleclick ad planner sollen im Dezember 2011 weltweit 5,1 Millionen Personen auf kinox.to zugegriffen haben. 89 Millionen Seitenaufrufe sollen so im letzten Monat des Vorjahres produziert worden sein. Die Analysten der Google-Tochter schätzen, die meisten Personen verfügen jährlich über ein Haushaltseinkommen von 0 bis zu maximal 18.000 Euro. 8 Minuten und 50 Sekunden soll jeder Besucher durchschnittlich auf der Seite verblieben sein, zu kurz, um sich den Cam-Rip eines neuen Kinofilms anzuschauen. Überraschenderweise sollen mit 31% die meisten Besucher stolze 45 bis 54 Jahre alt sein. Diese Altersgruppe ist übrigens auch beim Konkurrenten movie2k.to ähnlich aktiv. Movie2k.to liegt bezogen auf den Traffic aber schon alleine aufgrund des deutlich früheren Starttermins vor dem Kino.to-Nachahmer.
Nach der erfolgreichen Abschaltung von kino.to wird derzeit ein Strafantrag gegen kinox.to vorbereitet. Ein anderer inoffizieller Nachfolger, video2k.tv, leitet nach dem Bust des Verantwortlichen Tim C. alle Besucher auf die private Webseite des gulli.com-Chefredakteurs Lars Sobiraj weiter. Wir haben Frau Ehlers diesbezüglich im Dezember 2011 prophylaktisch kontaktiert und zum Ausdruck gebracht, dass es weder auf unserer Facebook-Seite noch sonst irgendwo illegale Inhalte gibt, auf die unsere Besucher zugreifen könnten. Wer hingegen die Gulli:News und entsprechende Diskussionen auf Facebook verfolgen möchte, soll sich durch die unerwünschte Umleitung nicht abhalten lassen. Die Hintergründe der Weiterleitung der Domain von Herrn Tim C. sind uns hingegen nicht bekannt.
Allerdings sei noch am Ende vermerkt, dass Christine Ehlers dem Spiegel bestätigte, dass die Denunzianten der ehemaligen Kino.to-Administratoren von der GVU eine „niedrige sechsstellige Summe“ als Prämie erhalten haben. Ohne die Hinweise der Insider würden die privaten wie behördlichen Ermittler aller Wahrscheinlichkeit noch heute im Dunklen tappen. Es wird also spannend, ob es erneut gelingt jemanden im Dunstkreis der Macher aufzuspüren, der sich zu schlecht bezahlt fühlt.
Text-Quellen: spiegel.de
Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 15.01.2012 16:18 Uhr
nur so ne anmerkung.. auf einer der seiten gibt oder gab es ein impressum in images form mit der adresse zu einer deutschen person. 0o hab mich gewundert aber es war da! also wenn das zeug so illegal ist und so ein dorn im auge einiger leute dann könnte man da einfach mal klingeln. nur wollen sie ...
ich wette der gvu geht eher das Papier für strafanträge aus, als der Warez-Szene die Domains psst! sonst werden warez noch für den klimawandel verantwortlich gemacht .. ...
ich wette der gvu geht eher das Papier für strafanträge aus, als der Warez-Szene die Domains ...
damals der nette kerl vom ccc faellt mir der name nur nicht mehr ein ah doch war dieser tron und noch einer... nur das se den kimble noch nicht vor ein ich meine das der noch nicht vor ein auto gefallen ist wundert... Boris F. aka Tron und Karl Koch aka Hagbard C ...
Die Auswertung des Traffics ist vielleicht ganz nett, aber ich halte die Auswertung schlichtweg für dilettantisch. http://support.google.com/adplanner/bin/answer.py?hl=de&answer=181556 Kombiniert man die Daten und Auswertungen der verschiedenen Seiten, dann erhält man realistischere Schät ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.