Symantec (Logo)
Der US-Bürger James Gross hatte Symantec am vergangenen Dienstag verklagt (gulli:News berichtete). Gross wirft dem Unternehmen vor, kostenlose Testversionen seiner Sicherheitssoftware zu verteilen, die, unabhängig vom tatsächlichen Zustand des Systems, stets Alarm schlagen. Durch diese an die bekannten "Scareware"-Betrugsszenarien erinnernden Taktiken sollen Internetnutzer zum Kauf von Symantec-Produkten bewegt werden, so Gross. Symantec bestreitet die Vorwürfe.
Nun schaltete sich eine unerwartete Seite in den Prozess ein: die "The Lords of Dharmaraja", eine Gruppe indischer Online-Krimineller. Diesen war es Anfang des Monats gelungen, Code-Bruchstücke einiger Symantec-Programme vom Server einer dritten Partei - womöglich eines indischen Geheimdienstes - zu kopieren (gulli:News berichtete). Symantec hatte den Einbruch bestätigt, dessen Bedeutung aber heruntergespielt. Unter den Programmen, deren Quellcode die Angreifer teilweise an sich bringen konnten, ist offenbar auch das Programm "Norton Utilities" in einer Version aus dem Jahr 2006 - eines der im laufenden Prozess diskutierten Programme.
Screenshot des Tweets von YamaTough
Bislang ist noch nicht klar, ob und wie der Norton-Quellcode tatsächlich dazu beitragen kann, Gross' Position zu untermauern. Jay Edelson, einer von Gross' Anwälten, sagte außerdem, er sei nicht glücklich über den Versuch der "Lords of Dharmaraja", ihnen Hilfe zu leisten. "Dies ist nichts, was wir für nötig halten, um unseren Fall zu untermauern, und wir unterstützen Hacking nicht," erklärte Edelson, "Wir sind kein Schurkenstaat, in dem es für Leute die einzige Hoffnung ist, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen."
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Samstag, 14.01.2012 11:06 Uhr
Jay Edelson, einer von Gross' Anwälten, sagte außerdem Wir sind kein Schurkenstaat Na, wenn er es sagt, wirds schon stimmen. mfg ...
Im Falle der kürzlich gegen das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec eingereichten Klage wegen angeblich unethischer Werbemethoden gibt es eine interessante neue Entwicklung: Indische Hacker, die kürzlich einen Teil des Symantec-Quellcodes unautorisiert in ihren Besitz brachten, boten dem Kläger nun i ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.