
Bradley Manning
Im vergangenen Monat hatte eine einwöchige Anhörung Mannings, die sogenannte "Artikel-32-Anhörung", stattgefunden. Diese sollte dazu dienen, festzustellen, ob Manning vor ein Militärgericht gestellt wird und, falls ja, welche Anklagepunkte Bestand haben. Nach Ende der Anhörung war es Aufgabe Almanzas, anhand der in der Anhörung getätigten Aussagen sowie zusätzlicher Beweismittel eine Empfehlung auszusprechen, welches weitere Vorgehen er im Fall Manning für angemessen hält. Die Frist für diese Empfehlung wäre am 16. Januar abgelaufen.
Almanza legte seine Empfehlung jedoch schon am heutigen Donnerstag Colonel Carl R. Coffman, dem für Kriegsgerichts-Prozesse zuständigen Militärbeamten, vor. Sie dürfte Prozessbeobachter angesichts der Geschehnisse bei der Anhörung kaum überraschen: Almanza ist der Ansicht, dass es durchaus schlüssige Indizien dafür gibt, dass Manning die ihm zur Last gelegten Straftaten begangen hat. Er soll daher laut Empfehlung in allen von der Regierung vorgeschlagenen Punkten angeklagt werden. Coffman muss nun entscheiden, ob er dieser Empfehlung Folge leistet. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass er dies nicht tun wird. Manning wird sich also höchstwahrscheinlich vor einem Kriegsgericht verantworten müssen. Sein Anwalt David Coombs scheint damit schon gerechnet zu haben: in seinem Schlussplädoyer bei der Anhörung erklärte er, er wünsche sich für seinen Mandanten eine "nur" 30 Jahre dauernde Haftstrafe statt lebenslanger Haft oder der Todesstrafe.
Text-Quellen: Threat Level
Annika Kremer am Donnerstag, 12.01.2012 22:34 Uhr
da ehh kein posting in irgend nem forum zu wahrer gerechtigkeit führen wird wünsche ich allen die am überflüssigen kriegsapparat mitwirken den langsamsten und qualvollsten ... :D ...
So wird einem halt gedankt, wenn man Kriegsverbrechen aufdeckt. War leider abzusehen. ...
30 Jahre im amerikanischen Kriegsgefängnis? Da kann er sich lieber wünschen die Todesstrafe zu bekommen. Die Wärter werden ihn sowieso quellen, so das er lieber den Tod vorzieht. Allein die Leute in Amerika die zum Tode verurteilt werden, müssen etliche (viele) Jahre in Einzelhaft, das die Hinri ...
Wieso ist das pervers? Manning hat sein Verbrechen (Hochverrat) und seine Straftaten (Körperverletzungen) alle im Bereich des Militärs begangen. Dass das vor einem Militärgericht verhandelt wird ist also - wo es diese Möglichkeit nun einmal gibt - einfach nur folge ...
Nach amerikanischem Militärrecht kann er des Hochverrats nur für schuldig befunden werden, wenn man ihm nachweisen kann, dass er Geheimnisse mit der Absicht der Nation ernsten Schaden zu zu fügen an einen Feind weitergegeben hat. Während man wohl noch versuchen wird ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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