AMD: Windows Scheduler Patch bringt etwas mehr Performance
Verfügbar sind die Updates nur für Nutzer von Windows 7 oder Windows Server 2008 R2. Das erste Update sorgt dafür, dass Programme, die Rechenzeit benötigen, zuerst so verteilt werden, dass jeweils ein Kern pro Modul belastet wird. Wenn also vier Anwendungen Rechenzeit auf AMDs Flaggschiff FX-8150 benötigen, werden diese nicht wie bisher einfach auf 4 logische Prozessoren verteilt, sondern der Scheduler verwendet gezielt jeweils nur einen Kern auf jedem der 4 Module. Dieses Feature beseitigt den Flaschenhals der jeweils im Modul von beiden Kernen gemeinsam genutzten FP-Rechen-Einheit.
In einem Modul teilen sich jeweils zwei integer-Rechenkerne eine Floating-Point-Recheneinheit. Wenn nun beide Kerne mit gemischten Arbeitsaufgaben (Integer und Float) belastet werden, müssen die Integer-Kerne sich den gemeinsamen Floating-Point-Part teilen. Das kann schlimmstenfalls zu Wartezeiten und einer subobtimalen Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen führen. Wenn nun auf jedem Modul zunächst nur eine Anwendung Rechenzeit zugewiesen bekommt, hat dieser Kern, zumindest solange der zweite Integer-Kern nicht benutzt wird, die komplette Floating-Point-Recheneinheit des Moduls alleine zur Verfügung. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass der Turbo-Modus mit dem Scheduler-Patch seine stärken weniger ausspielen kann. Dieser wirkt nur, wenn die Hälfte der Module benutzt werden, und erhöht am Beispiel des FX 8150 die Taktfrequenz für die verbleibenden 2 Module von 3,6 auf 4,2GHz. Benötigen jetzt jedoch 4 Programme Rechenzeit, werden nach dem Update bereits alle 4 Module belastet (jeweils allerdings nur ein Kern pro Modul) - der Turbo Modus wird also nicht aktiv, da die geforderte Bedingung für die Takterhöhung (2 Module im Sleep State) nicht mehr erfüllt werden kann. Der Turbo greift also beim "8-Kern-Prozessor" FX 8150 nur noch, wenn gerade einmal 2 Kerne belastet werden.
Trotzdem bringt der Patch bei vielen Anwendungen, die maximal 4 Kerne nutzen, einen Geschwindigkeitsvorteil. Laut AMD-Blog konnte beispielsweise in Spielen wie Left 4 Dead 2 oder Lost Planet eine Verbesserung (real wohl circa 15 Prozent) erreicht werden. Werden alle Kerne benutzt bringen die Updates wie bereits erwartet sogut wie keinen Vorteil. Von lediglich 1-2 Prozent ist hier die Rede. Dieses Verhalten dürfte jedoch eher auf das zweite Update zurückzuführen sein, welches das Core Parking selektiv deaktivieren kann. Wer also Windows 7 oder Server 2008 R2 nutzt und einen AMD FX oder Opteron Prozessor der neuesten Generation sein eigen nennt, sollte sich die Updates ruhig installieren. Wunder sollte man jedoch keine erwarten.
Update 1 für AMD FX und Opteron 4200 / 6200 Prozessoren
Text-Quellen: blogs.amd
Malte Kremer (g+) am Donnerstag, 12.01.2012 12:47 Uhr
Wie wärs stattdessen mit einer ordentlichen Verwendung und Konfigurationsmöglichkleiten für 4 Kerne+? Danke Microsoft, das haben wir gebraucht, keine integrierte Lösung für Dinge an denen andere schon seit Jahren werkeln und man deswegen auf Drittanbietersoftware für Dinge die Teil des Betriebssyst ...
Zwei Updates können seit gestern bei Microsoft heruntergeladen werden. Die beiden Updates sollen den Scheduler an die veränderte Modulbauweise von AMDs FX Prozessoren anpassen und eine Verbesserung der Rechenleistung zur Folge haben, wenn nur die Hälfte oder weniger der vorhandenen Kerne genutzt wir ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.