
Facebook (Logo)
Ramnit, eine Multi-Komponenten-Malware, die Windows-Programmdateien ebenso wie HTML-Dateien infiziert, wurde bereits im April 2010 entdeckt. Aufgrund seiner aus mehreren Komponenten bestehenden Struktur wird der Schädling sehr flexibel eingesetzt. Im Juli 2011 entfielen auf Ramnit gut 17% aller neu registrierten Malware-Infektionen.
Die neue Ramnit-Variante wurde vor Kurzem von den Experten des IT-Sicherheitsunternehmens seculert entdeckt. Es sei recht einfach gewesen, durch IT-forensische Methoden festzustellen, dass der Schädling für rund 45.000 kompromittierte Facebook-Accounts, vor allem in Frankreich und Großbritannien, verantwortlich sei, so die Sicherheitsforscher.
Die Experten vermuten, dass die Angreifer die kompromittierten Accounts verwenden, um sich in sie einzuloggen und Malware-Links an deren Freundesliste zu schicken, was für eine weitere Verbreitung der Malware sorgt. Zudem nutzen die Angreifer die Tatsache aus, dass viele Nutzer Passwörter mehrfach verwenden, und versuchen, mit Hilfe dieses Passworts Zugriff beispielsweise auf E-Mail-Konten oder sensible Firmen-Ressourcen zu erlangen.
Sicherheitsforscher sind bereits seit einer Weile der Ansicht, dass klassische Verbreitungswege wie E-Mails bei der Malware-Verbreitung an Bedeutung verlieren und stattdessen Soziale Netzwerke zunehmend zum Werkzeug der Internet-Kriminellen werden. Die Welle von Ramnit-Inefktionen scheint diese Vermutung zu bestätigen.
Annika Kremer am Freitag, 06.01.2012 12:59 Uhr
Tipo: Meines Wissens verbreitet sich die Malware, indem sie Sicherheitslücken im Browser ausnutzt. In der Regel ist auf den infizierten Websites ein (Youtube-)Video eingebettet, was erst nach einem Klick auf "Gefällt mir" und "Teilen" sichtbar wird. Im Hintergrund wird die Malware als sogenannter ...
manche kapieren es einfach nicht.... Darum klicke ich nicht auf unbekannte links -_-' word:t ...
Aber verstanden habe ich es noch nicht, wie infiziert man denn nun einen andern Rechner? Bei Facebook Daten hochladen wird ja schlecht gehen. Bei einer E-Mail konnte man im Anhang jedenfalls noch eine kompromittierte Datei mitsenden, aber über ein SocialNetwork. ...
Manche kapieren es einfach nicht.... darum klicke ich nicht auf unbekannte Links -_-' ...
Der bereits mehrfach in anderem Kontext in Erscheinung getretene Computerschädling Ramnit tauchte vor kurzem auf Facebook auf. Dort wird er offenbar sehr erfolgreich eingesetzt: die Angreifer erbeuteten mit Hilfe von Ramnit bereits rund 45.000 Login-Datensätze des Sozialen Netzwerks, die meisten d ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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